Fokussiere mit der Rule of One die Aufmerksamkeit Deiner Besucher:innen. Ich verrate Dir, was eine Landingpage besonders macht & wie Du sie zielstark einsetzt.
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Mehr InformationenEine Landingpage ist die minimalistische Antwort auf eine zentrale Frage: „Was soll ich jetzt tun?“
Anders als die Startseite, die Überblick, Persönlichkeit und Orientierung bietet, ist die Landingpage ein fokussierter Raum mit einem einzigen Ziel – die sogenannte Conversion. Ob Du Leads sammeln, ein Angebot verkaufen oder Teilnehmer:innen für ein Webinar gewinnen willst: Gut gebaute Landingpages steigern die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher:innen genau diese gewünschte Handlung ausführen.
Die Rule of One ist dabei ein zentrales Prinzip beim Landingpagedesign und bedeutet: „Eine Seite – ein Ziel – eine Hauptaktion“.
Konkret heißt das:
- Eine Zielgruppe / Persona:
Die Landingpage spricht genau eine Art von Besucher:innen an, deren Bedürfnisse, Probleme und Wünsche klar definiert sind. - Ein Ziel / eine Conversion:
Egal ob Lead, Anmeldung für Newsletter, Download eines Freebies oder Kauf eines Angebots – alles auf der Seite dient diesem einen Ziel. - Eine Hauptaktion:
Es gibt nur einen klaren Call to Action („Jetzt buchen“, „Checkliste herunterladen“), alle anderen Elemente unterstützen diese Aktion. Ablenkungen, alternative Links oder nebensächliche Call to Actions („Lies in meinem Blog.“, „Stöber in meinen Angeboten.“, …) werden bewusst vermieden.
Der Grundgedanke: Je klarer und fokussierter die Landingpage ist, desto leichter fällt es den Besucher:innen, die gewünschte Handlung auszuführen. Alles, was vom Ziel ablenkt, senkt die Wahrscheinlichkeit der gewünschten Handlung und damit die Conversionrate.
Warum ist eine Landingpage wichtig?
• Sie reduziert Ablenkungen und bündelt die Aufmerksamkeit auf genau eine Handlung.
• Sie erleichtert die Entscheidung, indem alle relevanten Informationen kompakt präsentiert werden.
Kurz gesagt: Landingpages machen aus Interesse konkrete Aktionen, statt Besucher:innen ziellos durch die Website zu schicken.
Aber lass uns die Landingpage genauer beleuchten.
Inhalt
Ziel der Landingpage: Fokus statt Ablenkung
Landingpages dienen dazu, Besucher:innen gezielt auf ein bestimmtes Angebot oder einen Lead Magnet zu lenken.
Je nach Ziel unterscheiden sich Aufbau und Umfang: Bei hochpreisigen Angeboten brauchst Du mehr Überzeugungskraft und Details, während ein Lead Magnet für 0 € eher kurz und knapp gehalten wird, um schnell die eMailadresse zu gewinnen. Die Hauptidee bleibt: Ablenkungen minimieren, Entscheidung erleichtern.
Inhalt & Aufbau: Was wirklich in eine Landingpage gehört
Landingpagetypen: Länge & Detailtiefe
Die Länge und Detailtiefe einer Landingpage hängt stark davon ab, welches Ziel Du verfolgst und wie hoch der Commitment-Level für die Besucher:innen ist.
Angebots-Landingpage: Hier brauchen Besucher:innen oft mehr Informationen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Deshalb ist mehr Text notwendig: Sprich das Problem emotional an, erkläre klar, wie Dein Angebot die Lösung liefert, und zeige die greifbaren Ergebnisse. Preis oder Konditionen sollten transparent kommuniziert werden, damit keine Unsicherheit bleibt. Unterstützende Elemente wie Testimonials, Mini-Case Studies oder Visualisierungen können helfen, Vertrauen aufzubauen und die Conversion zu steigern.
Lead Magnet / Newsletter: Bei Freebies oder Newsletteranmeldungen reicht in der Regel eine kurze, prägnante Darstellung. Besucher:innen wollen schnell erkennen, welchen Nutzen sie bekommen, und sich unkompliziert eintragen. Ein Teaser oder eine Vorschau von 1 bis 2 Seiten genügt, um Erwartungen zu wecken, und die Handlungsaufforderung sollte prominent und unmissverständlich platziert sein. Lange Texte oder zu viele Details lenken nur ab.
Verzicht auf die reguläre Navigation: Landingpages funktionieren am besten, wenn Ablenkungen minimiert werden. Deshalb verzichten viele Landingpages auf die reguläre Websitenavigation, besonders bei Angeboten oder Lead Magnets mit klarer Conversion. So konzentrieren sich Besucher:innen auf die eine gewünschte Handlung, ohne vom Menü oder anderen Seiten abgelenkt zu werden. Das bedeutet nicht, dass ein optischer Rückweg unmöglich sein sollte – ein klickbares Logo oder ein kleiner Hinweis auf weitere Infos kann eingebaut werden – aber der Hauptpfad bleibt klar und ungestört.
Die verschiedenen Abschnitte
Eine starke Landingpage beantwortet in kurzer Reihenfolge die wichtigsten Fragen Deiner Zielgruppe und führt sie zur gewünschten Aktion.
- Headline / Claim:
Die Headline sollte kurz, klar und ergebnisorientiert sein, damit Besucher:innen sofort verstehen, welchen Nutzen sie bekommen. Für eine Webdesignerin könnte sie lauten: „Endlich eine Website, die Dich sichtbar macht“, für eine Marketingmentorin: „Mehr Kontakte ohne zusätzliche Werbung“ und für einen Coach für persönliche Weiterentwicklung: „Dein Weg zu mehr Klarheit und Motivation“. - Subheadline / Nutzentext:
Direkt unter der Headline ergänzt die Subheadline das Angebot mit 1 bis 2 Sätzen, die das Problem der Zielgruppe aufgreifen und die Lösung klar machen. Sie erklärt also in wenigen Worten, warum sich ein Klick oder ein Download für Deine Besucher:innen lohnt. - Unterstützendes Visual:
Ein passendes Bild, Mockup oder kurzes Video verstärkt die Botschaft der Landingpage. Es macht den Nutzen sichtbar, sorgt für Aufmerksamkeit und hilft Besucher:innen, das Angebot schneller zu erfassen. - Primärer CTA:
Der Call to Action-Button sollte prominent platziert, kontrastreich gestaltet und eindeutig formuliert sein. Zum Beispiel: „Jetzt buchen“, „Jetzt sichern“ oder „Checkliste herunterladen“. So wissen Besucher:innen sofort, welche Handlung erwartet wird. - Trust-Elemente:
Kurze, gezielte Vertrauenssignale helfen Besucher:innen, Deine Landingpage und Dein Angebot als glaubwürdig einzuschätzen. Dazu gehören Testimonials, Kund:innenlogos, konkrete Zahlen zufriedener Nutzer:innen oder Sicherheitsgarantien. Diese Elemente unterstützen die Conversion, indem sie Vertrauen aufbauen, dürfen den primären Call to Action jedoch nicht ersetzen oder von der Handlung ablenken. - Optionales Formular / Kauf-Button:
Wenn ein Formular nötig ist, halte es so schlank wie möglich, um die Hürde für Besucher:innen niedrig zu halten. Für Newsletter genügen meist die Angabe der eMailadresse und des Namen (viele machen diesen auch optional).
Bei Buchungen sollten nur die wirklich nötigen Informationen abgefragt werden. Außerdem sollten Datenschutzhinweise und das Double-Opt-in klar kommuniziert werden, damit die Nutzer:innen wissen, wie ihre Daten verwendet werden.
Above the Fold
Alles, was für die Entscheidung wichtig ist, sollte direkt sichtbar sein, ohne dass Besucher:innen scrollen müssen. Dazu gehören Headline, Subheadline, Call to Action und ein unterstützendes Visual (Bild, Illustration oder Video).
Wer erst scrollen muss, bevor er erkennt, worum es geht, verliert oft die Aufmerksamkeit, deshalb lohnt es sich, diese Informationen prominent oben zu platzieren.
Storytelling & Ministories
Ein kleiner Storybogen steigert die Relevanz der Landingpage erheblich. Indem Du kurz das Problem beschreibst, zeigst, wie Deine Lösung wirkt und welches greifbare Ergebnis sie liefert, verstehen Besucher:innen sofort den Nutzen Deines Angebots.
Ein Beispiel für einen Coach: „Viele fühlen sich festgefahren → mit meinem Minikurs lernen sie Prioritäten zu setzen → nach drei Wochen fühlen sie sich motivierter und klarer.“ Solche Ministories machen Dein Angebot greifbarer und schaffen eine emotionale Verbindung.
Eine Hauptaktion pro Landingpage
Eine Landingpage sollte immer nur eine zentrale Hauptaktion haben, auf die alle Elemente hinarbeiten. Eine zweite, niedrigschwellige Option wie „Mehr erfahren“ kann zusätzlich angeboten werden, um Unentschlossene abzuholen, darf aber die Hauptaktion nicht verdrängen oder verwässern.
A/B-Testing
Kleine Veränderungen können große Wirkung zeigen. Teste deshalb regelmäßig Überschriften, die Texte für den Call to Action, Buttonfarben oder Platzierungen, um herauszufinden, was die Conversionrate am stärksten steigert. Besonders wichtig ist dies, wenn Du Ads auf die Landingpage schaltest, um das Werbebudget effizient einzusetzen und die Performance kontinuierlich zu verbessern.
Weitere Tipps
Setze auf Mini Trust
Kleine Mini-Testimonials direkt neben dem Call to Action stärken das Vertrauen der Besucher:innen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sie die gewünschte Aktion ausführen.
Zusätzliche Visuals
Ein unterstützendes Mockup oder ein passendes Icon kann auf den ersten Blick zeigen, worum es bei Deinem Angebot geht, und die Aufmerksamkeit auf den CTA lenken.
Verknüpfungen
Bei Lead Magnets lohnt es sich, das Freebie zusätzlich auf relevante Blogartikel oder passende Case Studies zu verlinken, um den Nutzer:innen weiterführende Inhalte und Mehrwert zu bieten.
Tracking bei Kampagnen
Wenn Du die Landingpage für eine Anzeigenkampagne nutzt, setze Conversionpixel ein und messe Klicks / Downloads, damit Du nachvollziehen kannst, wie die Landingpage performt, und leite darauf basierend Optimierungen ab.
Praktische Links
- ↗️ Meine MASOMECO Masterclass „Die Anatomie einer Salespage”
Fazit: Die Landingpage führt in Sekunden von Interesse zu Aktion
Eine Landingpage nimmt Deine Besucher:innen an die Hand und zeigt ihnen klar, was sie als Nächstes tun können. Sie schafft einen Raum, in dem sich Leute nicht verloren fühlen, sondern schnell verstehen: „Ah, das ist relevant für mich – hier kann ich den nächsten Schritt machen.“
Egal, ob es darum geht, sich für einen Newsletter einzutragen, ein Freebie zu sichern oder ein Angebot zu buchen – eine gut gemachte Landingpage macht den Weg leicht und nachvollziehbar. Wen Du dabei die Regeln und Best Practices beachtest, hast Du eine Seite, die Vertrauen schafft und dafür sorgt, dass aus Interesse wirklich eine Aktion wird.
Checkliste
- ✅ Die Headline ist klar und nutzenorientiert formuliert
- ✅ Subheadline / Nutzentext sind kurz und überzeugend
- ✅ Der primärer Call to Action ist sichtbar, kontrastreich und wiederholt sich mehrfach
- ✅ Alle wichtigen Infos sind above the fold sofort erkennbar
- ✅ Das unterstützendes Visual ist passend und ansprechend
- ✅ Die Trust Elemente sind präsent, aber nicht überladen
- ✅ Die Seite ist für Mobile optimiert
- ✅ Ablenkungen sind minimiert (keine reguläre Navigation, keine Links zu Social Media)
- ✅ Bei Kampagnen sind zusätzlich Tracking & Conversionpixel eingerichtet