Mein 12. März in 12 Bildern – ein gechillter Donnerstag in Blautönen

Komm mit mir an diesem 12. März 2026 in 12 Bildern durch einen blau angehauchten Donnerstag und schau mir bei einem gewöhnlichen Arbeitstag über die Schulter 📘

Yeah, es ist wieder soweit: Heute ist der 12. des Monats und damit wieder Zeit, meinen Tag in 12 Schanppschüssen mit Dir zu teilen.

Mein Donnerstag, der 12. März in 12 Bildern

Ich wache heute weit vor dem Klingeln des Weckers auf. Nach ein bisschen Daddeln am Handy fällt mir ein, dass ich ja jetzt noch schnell mein Frühstück vorbereiten kann.

Normalerweise mache ich das am Abend davor: Müsli, Haferflocken, etwas Milch und griechischen Yoghurt, Chiasamen und tiefgefrorene Bananen und Erdbeeren. Wenn ich das Glas jetzt fertig mache und in den Kühlschrank stelle, kann ich es gegen zehn genießen … Also ab in die Küche.

Zwei Polaroids, eins zeigt mein Frühstück im Glas und das andere mein Handy mit der Uhrzeit 05:23.

Dann schleiche ich mich noch im Pyjama an den Schreibtisch und fahre meinen Laptop hoch. Alles im Haus schläft noch, auch die Hunde schnarchen noch fröhlich hinter meinem Schreibtisch.

Zwei Polaroids, eins zeigt meine Hunde noch schlafend auf ihren Kissen und das andere meine Bildschirme beim Hochfahren des Computers.

Wenn ich schon dabei bin, kann ich auch gleich das erste To-Do des Tages angehen. WordPress hat gestern ein Update ausgerollt und gleich zwei Patches (weitere Aktualisierungen, um Probleme oder Bugs im vorherigen Update zu beheben) nachgeliefert.

Ich klicke einen Button auf meinem Stream Deck (eine externe Steuerkonsole, deren Tasten ich mit Programmen oder Befehlen, die ich immer wieder verwende, belegt habe – so erspare ich mir viele einzelne Klicks) und schwupps, öffnen sich 20 Websites im Browser.

Ich fahre alle anstehenden Updates und prüfe, ob mit der Darstellung der Websites meiner Kund:innen alles passt. Das ist die weniger glamouröse Seite des Webdesigns 😂

Zwei Polaroids, eins zeigt das WordPress Update 6.9.4 sowie das andere mein Stream Deck.

Nachdem ich mich fertig gemacht habe, gehe ich in die Küche. Ich bin heute mit dem Auspressen der Orangen dran. Die Orangen sind etwas kleiner, also presse ich letztendlich acht davon aus, um zwei Gläser zu füllen. Kein Wunder, dass frischer O-Saft im Café so teuer ist 😂

Das Stapeln und gleichzeitige Fotografieren der 16 Hälften klappt leider nicht so gut, ein Teil des Turmes landet auf dem Boden und ich muss den auch noch wischen.

Zwei Polaroids, eins zeigt die aufgeschnittenen Orangen, und eins zeigt den Stapel an ausgepressten Orangenhälften.

Meine Docs des Tages: Blau – ein Geschenk einer lieben Freundin. Passend dazu habe ich auch den Rest meines Outfits darauf abgestimmt.

Zwei Polaroids, eins zeigt meine blauen Dr. Martens, und eins mein darauf abgestimmtes Outfit in Blautönen im Spiegel.

Da ich am Vormittag keine Termine habe und seit acht Uhr bereits die Handwerker im Erdgeschoss lärmen, machen wir uns auf den Weg zu einem unserer Stammcafés. Nachdem wir geparkt haben, laufe ich kurz um die Ecke, die Wellen checken.

Ne, einladend sieht anders aus.

Zwei Polaroids, eins zeigt das stürmische Meer, das andere meine blauen Docs beim Gehen auf dem Asphalt.

Wir bestellen unseren Kaffee ( ich natürlich wieder meinen Galão – die portugiesische Version des Latte Macchiato – vielen Dank an dieser Stelle an Wiebke) und setzen uns auf die leere Terrasse. Liegt’s am Wetter oder an der Uhrzeit? Es ist noch relativ früh.

15 Minuten später gesellen sich weitere, bekannte Gesichter zu uns. Es lag also an der Uhrzeit 😉

Zwei Polaroids, eins zeigt einen Espresso, ein Glas Wasser und einen Galão; das andere zeigt die noch leeren Tische auf der Terrasse.

Zurück am Schreibtisch freue ich mich wie ein Kind über meine geniale Idee des instant Zoom Hintergrunds. Ich habe mir einfach hinter meinem Schreibtisch ein 2m breites, hellblaues Rollo an die Decke montiert.

Wenn ich jetzt ein Zoom Meeting habe, kann ich das in wenigen Sekunden runter lassen und habe direkt einen aufgeräumten Hintergrund, auch wenn mein Büro dahinter im Chaos versinkt.

Pluspunkte gibt es dafür, dass ich die Tür offen stehen lassen kann und die Hunde (ähem … ein Hund, der Beagle) frei hin- und herlaufen kann, wie es beliebt. Sonst muss ich ständig Tür aufmachen, Tür zumachen, Tür aufmachen … I love it!

Zwei Polaroids, eins zeigt mich von vorne vor meinem blauen Zoomhintergrund, und eins zeigt den Hintergrund von der Seite, so dass man das Chaos dahinter sowie mich davor sitzen sehen kann.

Während in Deutschland schon Mittag gegessen wird, setze ich mich mit meinem Frühstück Müsli im Glas vor unsere Terrasse. Leider scheint heute die Sonne nicht, aber ich freu mich trotzdem schon wie Bolle darauf, wenn wir die Gartenmöbel endlich wieder raus stellen können.

Ich lese weiter in Clock Work – Design your Business to run itself von Mike Michalowicz, will ich den August doch wieder nutzen, um die Tage mehr am Strand und weniger am Schreibtisch zu verbringen.

Zwei Polaroids, eins zeigt meinen Gartentisch vor der Terrasse mit Buch und Frühstück sowie meine blaue Kaffeetasse, das andere das Cover des Buches Clock Work - Design your Business to run itself.

Danach steige ich in den Deep Work Modus und widme mich der Website meiner Kundin Sabine. Sie ist Stärkencoach und will mehr zum Thema MBSP – Mindfulness Based Strengths Practice anbieten. MBSP ist eine Mischung aus Positiver Psychologie und Achtsamkeitstraining, und unterstützt Menschen dabei, ihre individuellen Stärken bewusst wahrzunehmen und gezielt im Alltag einzusetzen.

Die letzten Tage hatte ich ein kreatives Low und konnte mich nicht entscheiden, ob ich eine Themenseite sowie eine separate Landingpage für den Kurs erstelle oder doch eine Seite für beides. Um wieder in den Kreativflow zu kommen, schaue ich mir die älteren Landingpages an … und langsam beginnt es zu flowen – wohoo 🎉

Zwei Polaroids, eins zeigt die MBSP Seite meiner Kundin Sabine auf dem Screen, und das andere eine Landingpage im Längsformat.

Nebenher daddle ich am Tablet, um nach neuen Serien zu schauen, die ich nebenher laufen lassen kann. Da sehe ich, auf Amazon Prime gibt es eine neue Serie „Scarpetta“ mit Nicole Kidman in der Hauptrolle der gleichnamigen Gerichtsmedizinerin. Die Serie basiert auf der Romanfigur Kay Scarpetta von Patricia Cornwell, die ich als Teenie / junge Erwachsene geradezu verschlungen habe.

Freudig rufe ich meine Mutter an, können wir die Serie doch parallel über Ländergrenzen hinweg schauen, so wie wir damals die Bücher parallel gelesen haben. Naja, Frau Mama cruist mit ihrer besten Freundin gerade über die Autobahn. Dann müssen wir unseren Videocall wohl auf den Abend verlegen.

Die Serie hebe ich mir für später auf. Die ist vermutlich zu schade, um sie nebenher beim Arbeiten zu „schauen“ 😊 Aber trotzdem steige ich in das Rabbithole (frei nach „Alice im Wunderland“; der Sog, der einen immer tiefer hineinzieht, obwohl man eigentlich etwas anderes machen wollte) der Romanreihe ab und recherchiere, wie viele Bände es inzwischen gibt (29 veröffentlichte Bände zwischen 1990 und 2025) und überlege, welches das erste Buch war, das ich gelesen habe … Ich glaube, es war „Die Tote ohne Namen„, das sechste Buch von 1995.

Zwei Polaroids, eins zeigt ein Sceenshot der neuen Scarpetta Serie auf Amazon Prime, das andere das erste Buch, das ich aus der Serie gelesen habe: Die Tote ohne Namen von Patricia Cornwell.

Am Nachmittag treffe ich mich mit BBB – meiner Best Business Buddy – Susanne Jestel auf einen virtuellen Kaffee. Sie bloggt heute auch wieder bei #12von12 mit, falls Du mal bei ihr vorbeischauen möchtest.

Eigentlich sind wir zu unserem regelmäßigen Jour fixe verabredet, aber irgendwie ist bei uns heute die Luft raus. Stattdessen klönen wir ein bisschen über dies und das und verschieben unsere gemeinsamen To-Dos auf nächste Woche. Denn wie heißt es so schön: Life is all about balance.

Zwei Polaroids, eins zeigt Susanne Jestel und mich beim Zoom Call, wie wir aus unseren Tassen trinken, das andere zeigt meine blaue Kaffeetasse in Großaufnahme und dahinter der Zoom Call auf dem Bildschirm.

Als unten die Handwerker wieder anfangen zu Hämmern, beschließe ich, es ist Zeit für Feierabend und fahre den Computer runter.

Das war mein Donnerstag heute. Wie war Deiner? Bloggst Du auch bei 12 von 12 mit? Dann lass mir gerne Deinen Link in den Kommentaren da, damit ich bei Dir luschern und kommentieren kommen kann 😊

*In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Lorenz-Meyer von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.

Über mich
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Hier gewähre ich Dir einen Blick hinter die Kulissen meines All­tags. Authentische Geschich­ten, Learnings und in­spi­rie­rende Momente aus meinem Leben & Business in Portugal.
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7 Kommentare

  1. Termin verschieben, ausfallen lassen oder zu einem Kaffeeplausch umwandeln finde ich echt gut. Mein Tag war heute auch beschaulich. Ich hatte keinen einzigen Termin. Wie schön und selten. Und natürlich habe ich bei „12 von 12“ wieder mitgemacht 🙂

  2. Cool, blauer Donnerstag!
    Ich bin diesmal die Letzte bei 12 von 12, jedenfalls aktuell. Nummer 122 – das ist toll, dass so viele mitmachen.
    Welche Farbe hat dein Freitag? Der 13., bringt natürlich nur Glück!

    1. Hallo Kerstin,

      ja, das ist mega, dass so viele mitmachen. Wenn der 12. auf das Wochenende fällt, bin ich auch oft eine der letzten, weil ich dann erst am nächsten Tag veröffentliche.

      Mein Freitag hat heute Gelb – das ist zumindest die Farbe meiner heutigen Docs 😁
      LG

  3. Liebe Britta,
    nun habe ich deinen Eintrag ein zweites Mal gelesen. Ich finde es toll, wie du immer wieder Pausen in deinen Arbeitstag einbaust und trotzdem so viel schaffst.
    Kay Scapetta habe ich früher auch regelrecht verschlungen. Dass es davon mittlerweile 29 Bände gibt, wusste ich nicht. Da muss ich doch nachher gleich mal recherchieren.
    Heute ist schon Sonntag und ich wünsche dir einen recht schönen solchen.
    Liebe Grüße
    Mira

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