Mein 12. Mai 2026 in 12 Bildern – der erste Zwölfte ohne den Dicken

Mein 12. Mai 2026 in 12 Bildern: Ein Dienstag voller kleiner 🌈 Momente und im Gedenken an unseren Beagle Oddie. Mein erster #12von12 ohne ihn 💙

Mein Dienstag, der 12. Mai in 12 Bildern

Ich wache heute schon vor Klingeln des Weckers von einem tiefen Grollen auf. Nein, es ist keiner der Hunde, sondern wir haben tatsächlich ein kleines Gewitter, und während keine Blitze zu sehen sind, ist der Donner deutlich zu hören.

Da meldet sich auch schon der Wecker.

In die Küche scheint die Sonne, trotzdem höre ich noch deutlich den Donner. Ich gehe auf die Terrasse, der Blick gehen Osten offenbart weiter eine strahlende Sonne. Ich drehe mich um, um gegen Süden zu blicken und werde von einem großen Regenbogen gegrüßt.

Mich macht das glücklich, sehe ich es als Zeichen, dass der Dicke uns wissen lassen will, dass er gut auf der anderen Seite angekommen ist 💙 10 Tage ist es jetzt erst her, dass wir unseren Beagle Oddie über die Regenbogenbrücke haben gehen lassen.

Auch wenn ich ihn und seine Schlappohren sehr vermisse, tröstet mich dieser Gedanke und ich beschließe, heute ganz genau hinzuschauen, ob er uns noch andere Zeichen schickt 😊

Dann geht es für mich erst mal unter die Dusche, Haare waschen. Unsere Hündin Rasta und ich tragen im Anschluss Partnerlook – Grau und Grau.

Heute bin ich mit Frühstück dran und ich schiebe die letzten beiden Bretzeln in den Ofen. Schatzi hat bis heute nicht verstanden, dass es bei Bretzeln ein unten und ein oben gibt und auf die Bretzeln auch Salz gehört.

Frisch aus dem Ofen hinterlassen sie den Abdruck zweier Herzen auf dem Backpapier – ich nehme es als weiteres Zeichen.

Zusätzlich gibt es Yoghurt mit frischen Erdbeeren. Die ersten fangen schon an zu gammeln, dann muss ich sie auf jeden Fall heute noch aufbrauchen.

So lange es noch donnert, fahre ich meinen Laptop nicht hoch. Dafür vertraue ich den Stromleitungen hier auf dem Dorf in Portugal nicht zu genüge. Stattdessen fahren wir mit dem Auto zu unserem Stammcafé.

Dort um die Ecke geparkt, gibt es erst einmal einen Wave Check. Der Südwind hat neben Regen auch tolle Wellen mitgebracht. Ich sehe als Geschenk.

Jetzt aber erst mal Kaffee: Einen Galão für mich, einen Espresso für den Liebsten. Es fängt wieder an zu schütten, wir müssen die Stühle etwas verschieben, um auf der Terrasse nicht nass zu werden.

Kurz darauf kommt die Sonne wieder raus. Das ist fast wie das Rein-Raus des Dickens während meiner Zoom Meetings 😂

Zurück zu Hause wartet Rasta schon an der Tür. Früher hat ihr Bruder immer die Tür bewacht, wenn wir das Haus verlassen haben. Jetzt übernimmt sie wohl den Job.

Vielleicht liegt es aber auch an Randale-Ralf. Randale-Ralf ist eine Möwe, die unser Oberlicht als den Ort auserkoren hat, um ihre Beute zu verkleinern. Dazu nimmt sie sie immer wieder in den Schnabel und wirft sie mit Karacho auf den Boden aka unser Oberlicht aus Acryl. Das macht einen Höllenlärm.

Und manchmal fällt davon auch ein Stück auf unsere Terrasse. Ich hatte mich immer gewundert, wo unser Dicker die riesen Fischknochen her hatte. Inzwischen weiß ich es 😉

Und Randale-Ralf ist vermutlich nicht eine, sondern eine von vielen Möwen, die unser Oberlicht nutzen.

Dann treffe ich mich mit Designkollegin Lena Küssner von Going Neon zum virtuellen Kaffee. Wir sprechen über den neuen Newsletter unserer gemeinsamen Kundin, quatschen über Gott, die Welt und natürlich auch über KI und spielen Ideen hin und her.

Am Ende sind dann doch fast drei Stunden vergangen 😮

Ich habe mehr oder weniger direkt im Anschluss mein nächstes Up-Date Meeting mit einer Kundin. Da sind wir so bei der Sache, dass ich glatt vergesse, Fotos zu machen.

Danach merke ich, dass ich doch ganz schön Hunger habe. Zum Kochen bin ich zu faul, statt dessen mache ich mir zwei Tomatenbrote mit Ziegenkäse und Balsamico – mhmm, lecker!

Rasta freut sich, dass jetzt mehr Reste für sie übrig bleiben, und ich denke an die Fotos zur Dokumentation.

Später mache ich mir aus den letzten Erdbeeren einen lecker Milkshake und setze mich mit Rasta in die Sonne auf die Terrasse, wo der Dicke auch gerne lag.

Am Abend treffe ich mich noch spontan mit einer Freundin und wir spazieren bis zu Oddies Lieblingsstrand. Dort machen wir kehrt und laufen bei fast Sonnenuntergang den ganzen Weg zurück.

Damit habe ich auch mein Tagesschrittziel erreicht und kann in den wohlverdienten Feierabend.

Nachtrag: Ach Mensch, jetzt spielt mir Facebook die 12 von 12 Stories aus dem Mai der letzten Jahre als Erinnerung ein – jetzt bin ich doch wieder ein bisschen traurig, weil mir der Dicke so fehlt 😢

Machst Du mit bei 12 von 12? Wie war Dein 12. heute so? Lass es mich in den Kommentaren wissen 😊

*In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Lorenz-Meyer von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.

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Britta Just lächelt verschmitzt in die Kamera.
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3 Kommentare

  1. Ach Britta,
    auch ich vermisse das Klack, Klack, Klack von Oddies Krallen auf dem Boden, wenn er bei unseren Zoom Calls ins Zimmer rein – und gleich wieder raus wollte … Aber die Zeichen, die er geschickt hat sind ja sowas von eindeutig. Wo immer er ist, ihm gehts gut.
    Liebe Grüße aus Berlin und MV
    Susanne

  2. Wie schön, dass Dein Oddie Dir Zeichen schickt. Ich versteh das so gut, dass Du danach Ausschau hältst.
    Liebe Grüße von Deiner Namensschwester, die beim Lesen auch die letzten Erdbeeren aus der Schale weg geknuspert hat. Nicht, dass die morgen schlecht werden

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