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Uncanny Valley

Eigentlich ein Begriff aus der Robotik, beschreibt es das unangenehme Gefühl, das einen beschleicht, wenn etwas fast wie ein Mensch aussieht, aber eben nur fast. Das Gehirn registriert dabei: Irgendwas stimmt hier nicht.

Heute taucht das Phänomen überall auf, wo KI menschliche Gesichter, Stimmen oder Bewegungen imitiert – nah genug dran, um uns kurz zu täuschen, aber doch gerade weit genug daneben, um gleichzeitig ein unangenehmes Bauchgefühl auszulösen.

Uncanny Valley (auf Deutsch etwa: „Tal der Unheimlichkeit“) begegnet uns inzwischen ständig: Bei KI-generierten Bildern, virtuellen Influencer:innen, synthetischen Stimmen oder Videos, bei denen Du denkst: „Irgendwas stimmt hier nicht … aber ich kann nicht sagen, was.“

Eine gängige Erklärung ist, dass unser Gehirn subtile Unterschiede erkennt und sie als potenzielle Gefahr interpretiert – vielleicht, weil solche fast-menschlichen Gestalten an Krankheiten, Untote oder andere Bedrohungen erinnern.

Kurz gesagt: Je menschenähnlicher etwas wird, desto sympathischer finden wir es – bis zu dem Punkt, an dem kleine Unstimmigkeiten wie eine zu starre Mimik, unnatürliche Bewegungen oder leichte Asymmetrien plötzlich unangenehm oder sogar unheimlich wirken.