Mein Jahresrückblick 2025: Ein bewegtes Jahr der Begegnungen

Mein Jahresrückblick 2025: Hinter den Kulissen eines bewegten Jahres – voller Reisen, Begegnungen & Abschiede und der Erkenntnis, dass Heimat viele Formen haben kann.

2025 war für mich vor allem eins: Das Jahr der Begegnungen. Nicht nur mit anderen, sondern auch mit mir selbst, meinen Wurzeln, meiner Geschichte und all den kleinen und großen Momenten, die dieses Jahr so besonders gemacht haben. Ich habe Flughäfen, Konferenzhallen und Strände gesehen, war unterwegs zwischen Portugal, der Schweiz, England und Deutschland – und doch fühlte sich vieles vertraut an. Denn überall habe ich Freunde, Bekannte und Familie wiedergetroffen.

Als Webdesignerin bewege ich mich oft in meiner kleinen digitalen Bubble. Ich arbeite still vor mich hin, tauche tief in Design, Technik und Usabilitythemen ein – und vergesse manchmal, dass das Leben nicht nur aus Bites und Pixeln, sondern vor allem aus echte Menschen besteht. Dieses Jahr habe ich sie getroffen: Kolleg:innen, Freund:innen, Familie, Freigeister, Nerds, Inspirationen. Menschen, mit denen ich lachen, fachsimpeln, tanzen, zweifeln und träumen durfte. Und ja – manchmal auch einfach still sein.

Gleichzeitig war 2025 auch ein Jahr, in dem Vergangenes und Gegenwart aufeinandertrafen. Ich habe Abschied genommen, Erinnerungen neu sortiert, Kisten geöffnet – und Türen geschlossen. Ich habe gelernt, dass Heimat viele Formen haben kann: Ein Ort, eine Community, ein Gefühl. Und dass Erfolg nicht immer laut ist, sondern manchmal einfach nur nach Kaffee am Meer schmeckt.

Dieser Jahresrückblick ist ein Streifzug durch all diese Begegnungen. Ein Blick hinter die Kulissen meines Lebens – zwischen WordCamps, Konferenzen, Galão-Momenten, Dr. Martens und ganz viel Herz.

Danke, dass Du mich durch mein Jahr begleitest.

Inhalt

2025 – Das Jahr der Begegnungen

Erst das kleine Klassentreffen, dann das große

Als Webdesignerin habe ich mich auf WordPress und Elementor spezialisiert. WordPress ist inzwischen ein riesiges Ökosystem, das über ein Drittel aller Websites weltweit antreibt – von kleinen Blogs bis zu großen, renommierten Unternehmensseiten. Nichtsdestotrotz wissen viele WordPress-User:innen gar nicht, dass es rund um das System eine richtig lebendige Community – und es von dieser organisiert sogenannte WordCamps gibt.

Das sind Konferenzen, auf denen sich Entwickler:innen, Designer:innen, Agenturen, Blogger:innen und ganz normale Websitebetreibende treffen, um Wissen zu teilen, sich auszutauschen und gemeinsam WordPress weiterzudenken. Die meisten, die WordPress „einfach nur“ nutzen, stolpern nie darüber – schließlich arbeitet man im Alltag im Backend, nicht in der Community.

Für mich als Webdesignerin haben WordCamps einen ganz besonderen Reiz: Ich liebe es, hinter die Kulissen zu schauen, die Entwickler:innen meiner liebsten Plugins persönlich zu treffen, neue Trends und Lösungen zu entdecken, spannende Gespräche mit Gleichgesinnten zu führen und mich inspirieren zu lassen. Und da die Community überschaubar und eingeschworen ist, fühlt es sich jedes Mal ein bisschen an wie ein Klassentreffen – offen, herzlich, nerdy und unglaublich wertschätzend. Dieses Jahr war ich bei zwei dieser WordCamps.

WordCamp Lisboa – zwischen Azulejos & APIs

Portugal hat eine kleine, aber eingeschweißte WordPress Community, die sich auf zwei Standorte konzentriert: Lissabon und Porto. Entsprechend wechselt man sich mit dem Ausrichten des jährlichen, nationalen WordCamp Treffens ab. Dieses Jahr fand das lokale Evevent Mitte Mai wieder Lissabon statt.

Über zwei Tage gab es wieder verschiedene Vorträge, Talks und Workshops rund um WordPress, Plugins und aktuelle Entwicklungen im Webdesign und der Webentwicklung. Die Talks fanden entweder auf Portugiesisch oder Englisch statt und auch das Publikum war bunt gemischt.

Ich habe hauptsächlich an den englischsprachigen Vorträgen teilgenommen, aber beim portugieisichen Talk zum Thema Accessibility war ich soweit im Thema, dass ich den Großteil der Präsentation auch auf Portugiesisch verstanden habe. Schmunzeln muss ich dennoch, als ich gelernt habe, dass Farbenblindheit auf Portugiesisch „Daltonismo“ heißt. Irgendwie war ich im Kopf direkt bei Lucky Luke 😂

Die WordCamps werden übrigens zum großen Teil von Sponsoren finanziert, damit sich möglichst viele ein Ticket leisten können. Damit war auch die Verpflegung und am letzten Abend eine After Party inklusive.

Es war schön, wieder mehr unter Menschen zu kommen (der Fluch des Home Office) und das Lissabon Team sowie einige bekannte Gesichter aus Spanien, Deutschland und den Niederlanden wieder zu sehen. Viele habe ich drei Wochen später in der Schweiz beim WordCamp Europe direkt wiedergetroffen.

Die Teilnehmer:innen des WordCamp Lissabons 2025 posieren für das Abschlussfoto.
Das offizielle Abschlussfoto des WordCamp Lissabon 2025 – findest Du mich?
José Freitas präsentiert seinen Talk "28 de Junho está a chegar: Os teus sites estão prontos para a Lei de Acessibilidade?"
Auch ein wichtiges Topic in der portugiesischen Community: „Sind Deine Websites bereit für den European Accessibility Act?“
Ich genieße eine Pause auf einer der schattigen Bänke im Hof.
Ich genieße eine Pause auf einer der schattigen Bänke im Hof.
Webdesignerkollegin Anne-Mieke Bovelett auf der Bühne.
Webdesignerkollegin Anne-Mieke Bovelett spricht auf der Bühne über „Where does your time (and money) go?“.
Ein Teller mit Fleisch, Reis und Salat.
Meine Wahl zum Mittagessen: Carne à Portuguesa mit Reis & Salat.
Zwei Flaschen Wein.
Nur beim WordCamp Lissabon gibt es Wein zum Mittagessen 🍷
Bunte Mini Hamurger.
Auf der Afterparty gibt es wieder die leckeren bunten Mini Hamburger.

WordCamp Europe Basel – mittendrin statt nur dabei

Anfang Juni ging es dann für mich mit dem Flieger nach Basel / Mulhouse, wo in diesem Jahr das WordCamp Europe stattfand – eine der größten WordPress Konferenzen weltweit. WordPress hat neben den kleinen, lokalen und nationalen Camps auch drei große, internationale:

  • WordCamp USA – das sich wohl sehr auf die Businessseite fokussiert
  • WordCamp ASIA – das sich wohl sehr auf Develompment konzentriert
  • WordCamp EUROPE – das definitiv die Community im Fokus hat

Statt einfach nur als Teilnehmerin dabei zu sein, war ich wieder Teil des Communication Teams. Mein Job: Die Konferenz live auf Social Media dokumentieren, Reels drehen, kurze Interviews mit Speaker:innen und Teilnehmer:innen führen, … und versuchen, all denen, die nicht vor Ort sein konnten, einen kleinen Einblick in die Stimmung und Inhalte zu geben. Zwischendrin habe ich am Laptop gesessen, bin mit meinem Handy durch die Hallen gerannt, habe zwischendurch Videos zugeschnitten – und dabei Kilometer um Kilometer an Fersengeld gesammelt 😂

Die Konfrenz begann mit dem Contributor Day, einem Tag auf WordCamps, an dem Freiwillige gemeinsam an WordPress mitarbeiten – zum Beispiel Inhalte übersetzen, Fehler melden, neue Funktionen testen oder die Plattform für alle zugänglicher machen – also praktisch die „Werkstatt-Phase“ hinter den Kulissen.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen des Contributor Days beim WordCamp Europe 2025.
Das Contributor Day Gruppenfoto – findest Du mich?

In den nächsten zwei Tagen gab es dann Workshops, Talks, Panels und natürlich die große Sponsorenhalle – und ich war immer mit der Kamera und dem Notizbuch mittendrin. Genau das liebe ich: Aktiv mitzuwirken und hinter die Kulissen zu schauen, statt nur zuzuhören. Auch als Ortsfremde wurde ich direkt eingebunden und das lokale Orgateam war unglaublich herzlich und hilfsbereit.

In einer meiner Pausen habe ich auch die Kollegen am Elementor Stand besucht und mich intensiv mit dem Entwicklerteam über Barrierefreiheit in Elementor ausgetauscht – darüber, was schon passiert, wo noch Luft nach oben ist und welche Herausforderungen es gibt. Für mich als Userin war das fachlich super spannend und menschlich auch sehr wertschätzend.

Die Abschlussparty habe ich dieses Jahr allerdings früher verlassen. Während die anderen noch tanzten, bin ich relativ zeitig Richtung Hotel verschwunden – denn am nächsten Morgen wartete schon der nächste Flieger. Von Basel ging es nämlich direkt weiter zur nächsten Station meiner Konferenztour: Atomicon in Newcastle.

Fun hinter den Kulissen: Ich bin mit dem Flieger in Frankreich (Flughafen Basel / Mulhouse) gelandet, habe die Konferenz täglich in der Schweiz besucht und im Hotel in Deutschland (Weil am Rhein) genächtigt. So habe ich mich die Tage konsequent im Dreiländereck bewegt.

Das offizielle Abschlussfoto mit allen Teilnehmer:innen des WordCamp Europes 2025.
Das offizielle Abschlussfoto – ne, hier brauchste es nicht versuchen😉

Eine Woche mit Best Business Buddy Susanne

Besuch der Markentingkonferenz Atomicon in Newcastle

Von Basel gibg es für mich mit dem Flieger direkt weiter nach Manchester, England und von dort mit dem Zug durch das englische idyllische Hinterland nach Newcastle upon Tyne. Dort habe ich mich mit meiner Best Business Buddy Susanne Jestel getroffen, um gemeinsam die Atomicon – eine bunte, laute und sehr britische Marketing- und Vertriebskonferenz, zu besuchen. Für mich war es das dritte Jahr in Folge, für Susanne war es eine Premiere.

Die Konferenz richtet sich ganz gezielt an Selbstständige und kleine Unternehmen und genau das macht die Atmosphäre dort so besonders: Keine 30-köpfigen Marketingsabteilungen, keine Millionenetats – sondern Leute wie Du und ich, die ihr eigenes Business rocken und schauen, wie sie Marketing menschlich, schlau und nachhaltig gestalten können. Was mich aber am meisten begeistert, ist die Community: So divers, so bunt, so wertschätzend. Jede:r darf dort einfach so sein, wie er oder sie ist – Glitzerjacke inklusive.

Die Bühne im Hauptsaal der Atomicon.

Das Event begann am Vortag mit einigen zusätzliche Aktivitäten und dem Mixer Event am frühen Abend, bei dem sich die Teilnehmer:innen bereits kennenlernen und eingrooven konnten. Davor hatten Susanne und ich schon die Stadt etwas erkundet und den obligatorischen Abstecher zum lokalen Dr.Martens Store getätigt.

Offiziell ging das Programm dann am nächsten Tag mit der Eröffnungsshow von Andrew & Pete, den Gastgebern der Konferenz, los: Laut, schräg, herzlich und sehr, sehr britisch. Ihre Botschaft war eine Mischung aus Humor, Selbstironie und sehr klaren Botschaften: Größer denken, mutig fragen, sichtbar werden – und trotzdem man selbst bleiben. Wir haben viel und herzlich gelacht.

Und so ähnlich ging es dann den ganzen Tag weiter. Viele Speaker:innen haben offen von ihren Umwegen, Rückschlägen und Neustarts erzählt. Und auch wenn für uns als versierte Marketeers die meisten Konzepte vertraut waren, war es unglaublich spannend zu sehen, wie andere an Marketing herangehen und welche Schwerpunkte sie setzen.

Wir haben noch am gleichen Abend nach der Rückkehr ins Hotel die Tickets für das kommende Jahr gebucht 😊

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug zurück nach Manchester und von dort zum Flieger.

Susanne Jestel und ich auf der After Party – cheers

Workation für das Dream Team Justel im Eichhof Cottage in MeckPomm

Von Manchester bin ich zusammen mit Susanne nach Berlin geflogen und von dort sind wir am nächsten Tag – nach einer Stippvisite des lokalen Dr. Martens Stores dort – mit ihrem Auto zur Workation ins Eichhof Cottage in Mecklenburg Vorpommern gefahren. Der Plan: Ein paar Tage auf dem Land ausspannen, den Frühsommer genießen und nebenbei ein paar Ideen spielen und an unseren Businessen arbeiten.

Für mich war es schön, das Cottage, für das ich schon eine Landingpage gebaut hatte, endlich mal live und in Farbe zu sehen, sowie nach dem Trubel der letzten Tage wieder etwas runterzukommen, und mit Susanne an weiteren Projekten zu tüfteln.

Von dort ging es dann am Sonntag für mich mit dem Zug wieder zurück nach Berlin, wo ich mich für einen Kaffee mit meiner Kundin Annette getroffen habe (wenn schon in Berlin).

Meine größte Herausforderung 2025

Wenn schon in Rom, äh good old Germany – für mich übrigens das erste Mal seit drei Jahren – wollte ich natürlich auch meine Familie in Baden-Baden besuchen. Die hatte ich seit dem Oktopusfiasko mit Ausnahme meiner Ma, die seitdem in Portugal zu Besuch war, übrigens nicht mehr gesehen. Der Anlass war ein besonders schöner: Der 80. Geburtstag meiner Mutter, zu der auch mein Partner aus Portugal sowie die entferntere Familie angereist kam.

Emotionaler Abschied von meinem Elternhaus – bye-bye Kindheit

Auf meiner To-Do-Liste in Deutschland stand auch ein weiterer Punkt: Meine letzten Sachen, die ich noch im leerstehenden Haus meiner Eltern bei Straßburg lagerten, versandfertig zu machen und mit der Post nach Portugal zu schicken.

Eigentlich kein großer Akt, dachte ich. Schnell hinfahren, die bereits bei der letzten Stippvisite vor drei Jahren gepackten Kartons in Luftpolsterfolie wickeln, beschriften und bei der Post abgeben. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Welle an Emotionen, die mich traf, als ich von fast leerem Raum zu fast leerem Raum ging. So viele Erinnerungen …

Reihenhaus mit zugewachsenem Vorgarten.
Mein Elternhaus – nicht das Schloss von Dornröschen

Im Wohnzimmer stand bei meinen Umzugskartons ein Ordner mit meinem Namen in der Handschrift meines Vaters, der 2018 gestorben ist. Einer meiner Brüder hatte ihn wohl beim Ausmisten gefunden. Darin: Fotos und jede Menge Erinnerungen. Etwa das Etikett der Flasche Sekt, mit der er zu meiner Geburt angestoßen hatte, oder Zeitungsausschnitte aus meiner Schulzeit. Ganz viele Dinge, die für mich ganz neu waren oder die ich schon wieder vergessen hatte. Ich hab mich auf den Boden gesetzt und gemerkt, das ist jetzt nichts, was ich schnell-schnell machen kann, dafür muss ich mir Zeit nehmen. 

Zum „Leidwesen“ meines Partners (weil das etwas war, wobei er mir nicht helfen konnte), zog sich das Durchsehen und Ausmisten über drei Tage. Am Ende habe ich vieles aus meinem alten Erwachsenenleben (Business Kleidung und jede Menge Abendkleider – die gingen an die fast Teenietöchter meiner besten Freundin, alte Belege und Presseclippings aus meiner Angestelltenzeit, …) aussortiert und so blieben nur 17 Kartons mit Sachen, die ich nach Portugal schicken wollte.

Die ersten Pakete kamen übrigens schon nach vier Tagen in Portugal an (wir waren Gott sei Dank schon wieder zurückgeflogen), die letzten dann nach ca. fünf Wochen.

Der verwilderte Garten. Rechts war mein Kinderzimmer.
Meine Brüder und ich bei meiner Abifeier.
Meine Einladung zum Glammy 2014. Ein echtes Kunstwerk.
Das fast leere Wohnzimmer, hinten mit meinen Kartons.
Die zehn Kisten, die ich auf die Schnelle ausmisten wollte.
Beim Prix de Beauté. Das Kleid durfte bleiben.
Familienfotos und schöne Erinnerungen an die 80er.
Mein Abschiedsgeschenk von meinem ersten Job Ende 2006.
Nach dem Ausmiten & Umpacken waren es 17 Kartons 😂
Die ersten Pakete kamen bereits nach ein paar Tagen an.
Darin mein Erdbeerkostüm. Karneval wird auch in PT gefeiert.
Und Teile meiner Schusammlung mit Originalboxen.

Das hat mich in 2025 gefreut

The Band is back together – meine Dr. Martens Sammlung

In einigen der Pakete: Teile meiner Dr. Martens Sammlung. Ich hatte mir Mitte der 90er das erste Paar von meinem Taschengeld zusammengespart und war seitdem Fan der 1460 Silhouette.

In den 2010er Jahren flammte meine Leidenschaft wieder auf, und so hielt ein Paar nach dem anderen Einzug in meinen Schuhschrank. Als ich 2016 zu meinem Sabbatical nach Portugal aufbrach, hatte ich nur ein, zwei Paar im Gepäck. Damals wusste ich ja nicht, dass ich aus dem Sabbatical irgendwie nicht zurückkehren würde. Und so zog über die Jahre nach jedem Deutschlandbesuch, das ein oder andere besonders wichtige Paar mit um. Jetzt sind sie alle wieder vereint.

Meine Sammlung – mit jedem Paar verbinde ich eine Erinnerung
1460 Vonda – mein Mitbringsel aus Berlin
Mein neustes und mein ältestes Paar – 30 Jahre dazwischen.
1460 Pascal Flame – mein Weihnachtsgeschenk

Mein Galão-Projekt geht in eine neue Runde – warum ganz viel Kaffee ein gutes Zeichen ist

Vorletztes Jahr habe ich mit meinem Galão-Projekt (Galão, das ist die portugiesische Variante des Latte Macchiatos) angefangen. Es ging in einer Unterhaltung darum, Erfolg zu definieren und ich war ehrlich gesagt genervt von der herkömmlichen Erfolgsdefinition meiner Onlinebusinessblase: „Du bist erst dann erfolgreich, wenn Du sechs- oder siebenstellig Gewinn machst. Und dafür musst Du hustlen.“ und ich dachte mir „Ne, Erfolg kann nicht nur monetär sein.“

Für mich bedeutet erfolgreich sein, den Luxus zu haben, sich Zeit für sich zu nehmen. Nicht jeden Tag mit einem Meeting oder dringenden Projekten zu beginnen, sondern in aller Ruhe in den Tag zu starten. Vielleicht morgens erst mal aus dem Haus zu gehen und in einem der Cafés, gerne am Strand, in Ruhe mit meinem Partner einen Kaffee zu trinken, bevor ich entspannt an den Schreibtisch zurückkehre.

Und damit ich diese Momente nicht direkt wieder vergesse, habe ich letztes Jahr angefangen, sie im Fotoformat festzuhalten. Am Ende des Jahres hatte ich ein Album voller Kaffeebilder und konnte am Jahresende auswerten, wie viele dieser Morgen ich hatte.

Dieses Jahr habe ich das Projekt fortgesetzt und so begann 2025 in meiner Galerie mit einem Kaffeefoto und endet auch mit einem. Stand 31. Dezember komme ich so auf 165 dieser Auszeiten – chacka! 😁

Galão auf einem Holztisch mit Blick aufs Meer.
Eines der Bilder meines Galão-Projektes.

Weitere schöne, besondere oder lustige Momente in 2025

Und plötzlich war alles Schwarz – der iberische Blackout

Ein gewöhnlicher Montagvormittag Ende April, ich saß an meinem PC, als kurz nach 11 Uhr mein Bildschirm schwarz wurde. Mein Laptop piepe kurz, der kleine Bildschirm ging an, aber die Maus funktionierte nicht mehr.

Erst als sich mein Tablet meldete, auf dem ich nebenher irgendeine Serie am Laufen hatte, dass es kein Internetzugang mehr hatte, wurde mir klar: Keine technische Tücke sondern Stromausfall. Der Laptop hatte noch Akku, aber Bildschirm, Dockingstation & Co. hingen am Stromnetz; ebenso der Router.

Stromausfall ist hier in Portugal nichts Ungewöhnliches. Die Leitungen verlaufen über der Straße und sind oft recht abenteuerlich zusammengeklöppelt, aber dass das Netz überlastet sein könnte, passiert eigentlich eher im Hochsommer, wenn hier alles gleichermaßen mit Touris aus dem In- und Ausland voll ist.

Sicherheitshalber bin ich zum Stromkasten gegangen und habe geprüft, ob nicht doch nur die Sicherung bei uns in der Wohnung rausgeflogen war. Da hörte ich bereits, wie sich im Treppenhaus die Nachbarn austauschten. Okay, es war also das ganze Haus betroffen.

In der Regel gibt es nach 15, 20 Minuten wieder Strom, also wartete ich und notierte mir derweil meine To-Dos ganz klassisch auf Papier. Als nach einer Stunde immer noch kein Saft da war, habe ich mich mit meinem Handy auf die Couch gesetzt und versucht, meinen Partner zu erreichen. Der ging nicht ans Handy, also war er vermutlich im Wasser aka Surfen. Noch funktionierte das Mobilfunknetz.

Ich habe ein bisschen auf Reddit gescrollt, als ich über einen Beitrag gestolpert bin: Die ganze iberische Halbinsel, also das komplette Festland von Portugal und Spanien, war ohne Strom. Die Ursache war noch unklar.

Okay, jetzt machte ich mir doch ein bisschen Sorgen. Also begab ich mich zu Fuß auf den Weg zum Strand, an dem Männe in der Regel immer surft. Dabei kam ich an einem Supermarkt mit Café vorbei. Der Supermarkt hatte die Türen zwar verschlossen, aber aus dem Seitenfenster verkauften sie fleißig Bier auf die Außenterrasse. „Schon mittags Bierchen zischen? Kann man wohl machen – wenn man denn Bier mag.“ dachte ich mir und bin weitergelaufen. Am Strand habe ich meinen Partner schon mit seinem Board aus dem Wasser kommen sehen und so trafen wir uns am Auto.

Ja, das mit dem Stromausfall hatte er auch schon mitbekommen – der ein oder andere hat den Vorfall als willkommene Entschuldigung genommen, um sich statt zu arbeiten in die Wellen zu stürzen. Männe schlug vor, kurz beim Restaurant eines Freundes vorbeizufahren, einen Kaffee zu trinken.

Ich erinnerte ihn: Ohne Strom auch keine funktionierende Kaffeemaschine. Wir fuhren trotzdem hin. Der Kumpel lachte nur und sagte: „Kann man nix machen.“ Wir haben uns auf die Terrasse in die Sonne gesetzt und etwas Kaltes zu trinken bestellt. Noch waren die Getränke ja kalt … 😉 Ich habe mich auf einer der leeren Bänke ausgestreckt und das Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ hervorgeholt, das ich gerade erst begonnen hatte. Bis zum späten Nachmittag hatte ich es durchgelesen.

Das Buch die Mitternachtsbibliothek von Matthias Haig auf einem Holztisch.
Das Buch habe ich quasi verschlungen – gut, war ja auch sonst nicht viel zu tun 😉

Mit der Zeit haben sich immer mehr aus der Nachbarschaft dazugesellt, „das Bier retten“, so lange es noch einigermaßen gekühlt war. Wir saßen da und klönten, aßen Tremoços (das sind eingelegte Lupinenkerne) und haben die verordnete Zwangspause genossen. Gott sei Dank war es Montag, ein Tag, an dem ich in der Regel keine Kund:innentermine vereinbare. Die Gerüchteküche brodelte, das Mobilfunknetz war inzwischen auch zusammengebrochen. Einer behauptete, gehört zu haben, es dauere wohl drei Tage, bis die Stromversorgung wiederhergestellt sein solle.

Na super. Ich bin bei meiner Arbeit auf Strom und Internet angewiesen, die meisten meiner Kund:innen sitzen im deutschsprachigen Raum, da war kein Stromausfall … Gut, ich konnte jetzt eh nichts dran ändern und beschloss, das mir Sorgen machen auf den nächsten Tag zu verschieben (Portugal färbt ab).

Wir saßen weiter vergnügt in der Sonne. Der Wirt ließ mit Bleistift auf Papier anschreiben. Die gute Nachricht: Das Restaurant kocht mit Gas, nicht mit Strom. So wurde spontan beschlossen, die Vorräte buffetstylemäßig zuzubereiten. Als es dunkel wurde, haben wir unsere Handys genutzt, um das Restaurant einigermaßen zu beleuchten, die Tische zusammengeschoben, und in großer Runde gegessen. Wer Bargeld dabei hatte, bezahlte seinen Anteil anschließend in bar, wer keins dabei hatte, kam zum Bezahlen am nächsten Tag vorbei.

Gegen halb zehn machten wir uns auf den Heimweg. Es war schon ein bisschen surreal, durch ein fast komplett dunkles Dorf zu fahren, in den Fenstern flackerten vereinzelt Kerzen und man sah die ein oder andere Notbeleuchtung. Daheim angekommen, haben auch wir ein paar Kerzen angezündet – wie romantisch.

Kurz nach zehn haben wir uns ins Bett gelegt, die Kerzen ausgeblasen und uns eine gute Nacht gewünscht, als auf einmal das Licht an ging. Der Strom war wieder da! Von draußen hörte man aus verschiedenen Häusern lauten Jubel. Da ging der Strom wieder aus. War wohl doch zu viel für das Netz gewesen. Nach zwei Minuten war er aber wieder da – und bliebt. Also war alles wieder gut.

Die Animation einer Satellitenaufnahme der iberischen Halbinsel bei Nacht während des Blackouts.
Eine Satellitenaufnahme der iberischen Halbinsel in der Nacht auf den 29. April 2025.
Quelle: The European Space Agency

Woran der Stromausfall gelegen hat? Es gab zwischen Frankreich und Spanien wohl starke Spannungsschwankungen, sodass viele Kraftwerke und Leitungen aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschaltet haben. Dadurch ging immer mehr Strom verloren und es kam zu einer Kettenreaktion, bei der sich das iberische Netz vollständig vom restlichen europäischen Stromnetz abgetrennt hat. Am Ende war in fast allen Regionen gleichzeitig der Strom weg.

So locker und entspannt lief es übrigens nicht überall ab. Eine Freundin berichtete mir später von Rationierungen von Batterien und Kerzen im lokalen Chinamarkt, damit es nicht zu Hamsterkäufen kommt, und langen Schlangen an den noch funktionierenden Geldautomaten, Panikkäufen und Barzahlungen in den Supermärkten, die dann aber doch irgendwann die Türen verbarrikadierten. So unterschiedlich bleibt dieser Tag also in Erinnerung.

Hair on fire – mit dem Föhn den Feueralarm ausgelöst

Auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel in Newcastle anlässlich der Atomicon hat es, wie es in England üblich ist, leicht genieselt. Das bedeutet bei meinen Haaren Wuschelkopfalarm. Also dachte ich, nachdem ich den hoteleigenen Föhns inspiziert und für ausreichend gut befunden hatte, dass ich die Stunde, die Susanne vom Flughafen bis in die Stadt brauchen würde, zum Haare wieder in Form föhnen nutzen würde.

Gesagt, getan. Wenn Du vielleicht schonmal in England im Hotel warst, weißt Du wahrscheinlich, dass es dort keine Steckdosen im Bad gibt, sondern in der Regel vorm Spiegel im Zimmer geföhnt werden muss. Ich habe also meine Bürsten und Klammern ausgepackt und es mir auf dem Boden vor dem Spiegel bequem gemacht.

Also schön Haare abgeteilt, Strähne für Strähne über die Rundbürste geföhnt und zum Auskühlen über die Finger aufgewickelt und festgeklammert. Ich hatte etwa die Häfte geschafft, als es energisch an der Tür klopfte. „Wow, Susanne war ja doch schneller als gedacht“, dachte ich mir, und stand auf, um die Tür zu öffnen.

Vor der Tür stand aber keine Susanne, sondern eine Mitarbeiterin des Hotels, die ich vorher am Empfang gesehen hatte. Sie meinte, bei ihnen hätte mein Zimmer den Feueralarm ausgelöst und versuchte, über meine Schulter, einen Blick ins Zimmer zu erhaschen. Ich war leicht verwirrt.

Feueralarm? Ich konnte keinen Alarm hören … Aber dann sah ich tatsächlich eine Wolke Wasserdampf vor meiner Zimmertür – und musste lachen. Ich erklärte ihr, dass ich weder Kerzen im Zimmer angezündet noch am Rauchen oder Vapen war, sondern lediglich mir die Haare föhnte.

Nachdem ich ihr meine provisorische Workstation mit Föhn & Co gezeigt hatte und sie im Zimmer auch riechen konnte, dass es keinen Rauch gab, empfahl sie mir nur, einige Minuten zu warten, das Fenster zumindest auf Kipp zu schalten (öffnen ging nicht) und die Klimaanlage auf voller Leistung laufen zu lassen, bevor ich weitermachte.

Gesagt, getan. Und mein Learning: Das nächste Mal beim Check-in direkt die Rezeption vorwarnen und beim Föhnen die Klimaanlage laufen lassen …

Föhn, Haarklammer, Paddle Brush und Rundbürste vor dem Spiegel.
Mein Werkzeug, als Beweis, dass ich wirklich nicht am Zündeln war, lag Gott sei dank, bereit.
Britta mit zum Auskühlen eingewickelten Haaren nach dem Föhnen im Hotelzimmer.
Und so sieht das dann aus, wenn ich die Haare auskühlen lasse 😂

Flucht ans Meer und endlich eine echte Auszeit

Im August gibt findet bei uns hier in Portugal das jährliche Dorffest statt. Das Fest, was übrigens das erste Mal in 1639 Erwähnung findet, beginnt jedes Jahr ausnahmslos am 5. August und dauert in der Regel bis zum Ende der folgenden Woche, damit am Samstag das berühmte Eselrennen stattfinden kann.

Die Festa ist hier in der Region das absolute Highlight, und kommt mit einem 24/7-Programm: Nach dem regulären Tagesprogramm spielen jede Nacht verschiedene Bands auf drei Bühnen; um ein Uhr gibt es fast jede Nacht ein Feuerwerk und ab drei Uhr morgens legen verschiedene DJs bis in die nicht mehr so frühen Morgenstunden auf. Das Problem dabei: Wir wohnen direkt gegenüber vom Festplatz. Und was die ersten Jahre noch unterhaltsam war, ist jetzt nur noch eins: Anstrengend.

Deshalb hatte ich Männe letztes Jahr versprochen, dieses Jahr machen wir die Biege und fahren diese 10 Tage mit den Hunden weg, in das Dorf, in dem er als Kind jeden Sommer verbracht hat. Die Herausforderung dabei: Wir haben dort keinen Internetanschluss und auch die Mobilabdeckung ist nur so semi-optimal. Als recovering Workaholic echt nicht so einfach. Aber ich war ja gewillt, an mir zu arbeiten 😉

Also habe ich all meine Kund:innen mehrfach über mehrere Wochen im Voraus über meinen Urlaub informiert, das erste Mal seit Jahren eine Abwesenheitsnotiz eingerichtet, natürlich einen Plan B und einen Plan C erarbeitet und bin in die wohlverdiente Auszeit gefahren.

Und es war herrlich! Jeden Tag mit einem Buch am Strand chillen, mit den Hunden die Umgebung und Wälder entdecken, lecker essen und das gute Leben genießen. Womit ich nicht gerechnet hatte: Mir bekommt die Hitze im portugiesischen Inland (kaum ist man ein paar Kilometer von der Küste weg, sind es immer gut über 30°C) nicht mehr und die Strände in der Nähe von Nazaré (das ist der Ort mit den Monsterwellen im Herbst / Winter) sind nicht wirklich planschfreundlich – bis zur Hüfte ins Wasser gehen, kurz zwischen den Wellen untertauchen und direkt wieder raus, bevor die nächste Welle einen mitnimmt. Bei uns im Fischerdörfchen weht auch im Hochsommer in der Regel immer ein leichtes Lüftchen, es herrschen angenehme 22 – 24°C und in den Monaten ist das Meer gerne mal wie eine große Badewanne. Abe für zwei Wochen im Jahr kann ich damit leben, der nächste Trip für 2026 ist bereits im Kalender markiert.

Mein 2025 Fazit

Darauf bin ich 2025 stolz

  • Auf meinen Newsletter Website Weekly. Jeden Mittwoch verschicke ich ihn mit etwa drei Tipps rund um WordPress, Elementor oder andere Themen des Onlinebusiness‘. Das können Hacks, Empfehlungen, Freebies und eine andere Art der Inspiration sein. 2025 habe ich geschafft, jede Woche eine Ausgabe zu versenden.
  • 2025 habe ich es auch das erste Mal geschafft, jeden Monat bei #12von12 mitzumachen. In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Götze von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.
    Hier kannst Du mein Jahr 2025 in 12 x 12 = 144 Bildern sehen 😊
  • Mit meinem Adventskalender HAPPY WEBVENT wollte ich 150 Teilnehmer:innen erreichen. Insgesamt haben sich 214 Personen angemeldet. Die Rückmeldungen, die ich ab und an erhalten habe, waren durchweg positiv. Und ich habe damit 24 neue Contenstücke für meinen Blog und Newsletter vorproduziert, die ich in 2026 breit streuen kann 💪

Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder gemacht

  • Ich war dieses Jahr anlässlich des WordCamps Europes das erste Mal in Basel. Obwohl ich im Endeffekt nur 90 Minuten entfernt aufgewachsen bin, was ich noch nie vorher in der Stadt. Der Vibe hat mir im Juni sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, mit meinem Partner für ein verlängertes Wochenende zurückzukommen.
  • Im August war ich das erste Mal seit langer, langer Zeit ein paar Tage so richtig offline, also ohne Internet. Und ich muss gestehen, nicht immer mit einem Auge den Posteingang im Blick zu halten, sondern so ganz im hier & jetzt zu sein war sooo entspannend. Und ich habe das erste Mal schwarze Libellen gesehen. Davon im nächsten Jahr auf jeden Fall mehr!
  • Ich bin nagellacktechnisch eher der Typ „Natürliche Länge, eine Farbe“. Als verspätetes Nikolaus- oder verfrühtes Weihnachtsgeschenk habe ich einmal Pampern im Nagelstudio einer Freundin erhalten. When in Rome, dachte ich mir, und habe mir winterliche Nailart und eine minimale Verlängerung machen lassen. Just for Fun ganz nett, aber nach drei Wochen war ich doch froh, sie wieder runternehmen zu lassen. Ich denke, es bleibt bei dem einen Mal 😉
Das Dreiländereck – links Deutschland, Mitte die Schweiz, rechts Frankreich
Der Bachlauf mit den schwarzen Libellen
Winterliches Nageldesign

Dafür bin ich 2025 besonders dankbar

  • Für das Leben, dass ich mir hier mit Männe und den beiden Hunden in unserem kleinen Fischerdorf am portugiesischen Atlantik aufgebaut habe. Als ich damals in den Flieger gestiegen bin, um mein Sabbatical in Portugal anzutreten, wusste ich nicht, ob ich nicht nach drei Monaten heulend meinen Chef anrufe, ob ich doch bitte, bitte wieder zurückkommen darf. Spoiler: Habe ich nicht.
  • Für meine Freundschaft mit Marketingmentorin und Best Business Buddy Susanne Jestel – egal ob es um fachlichen Austausch, Ideen, Zweifel oder einen kurzen Motivationsschub geht, mit ihr liege ich auf einer Wellenlänge. Egal, ob beim regelmäßigen gemeinsamen digitalen Kaffee via Zoom über Ländergrenzen hinweg oder bei persönlichen Treffen wie der Atomicon, mit ihr kann ich über Business wie Privates reden, Pläne schmieden – oder einfach herzhaft lachen. So fühlt sich echtes Miteinander an. Fun Fact: Wir sind in unserer Bubble inzwischen auch als Dream-Team Justel bekannt, denn doppelt gemoppelt hält besser.
  • Für meine Kund:innen, die mir ihr Vertrauen schenken 💙

Mein 2025 in Zahlen

  • 4.413 Webseitenbesucher:innen in 2025

    Meine Startseite im Dezember 2025.
  • 105 veröffentlichte Blogartikel
  • 96 versandte Newsletter (davon 52 x mein wöchentlicher Newsletter Website Weekly)
  • 126 online Meetings mit meiner Best Business Buddy Susanne
  • 32 als Domain Authority

    Screenshot meiner Ahrefs Domain Authority mit 32.
  • 399 aktuelle Newsletterabonnent:innen
  • 41 Kund:innenprojekte umgesetzt
  • 15 Kund:innen 1:1
  • 927.465 gelaufene Schritte
  • 165 Kaffeepausen für mein Galão-Projekt
  • 40 Paar Dr. Martens Stiefel in meiner Sammlung
  • Teilnahme an 5 Online Summits

Mein Ausblick auf 2026

Meine Ziele für 2026

  • In der Website Werkstatt begleite ich Selbstständige dabei, ihre Onlinepräsenz gemeinsam mit mir und der Community Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – klar strukturiert, verständlich und vor allem ohne Technikfrust und Überforderung. Der Launch ist für Frühjahr 2026 geplant.
  • Im März will ich wieder meine Website Frühjahrsputz Challenge veranstalten – endlich mal abstauben und durchwedeln in Backend, Datenbank und auf dem Server.
  • Meine Newsletterliste will ich auf 600 bringen. Du willst zu einer der oben genannten Aktionen informiert werden, dann melde Dich hier direkt für Website Weekly an und Du erfährst es als eine:r der Ersten 😊
  • Ich will meine 34 Fotoalben, die mit in den Paketen waren, digitalisieren (also einscannen und in der Cloud ablegen). Dann muss ich mir hier wegen der allgegenwärtigen Feuchtigkeit keine Gedanken mehr machen.
  • Am 29. Mai 2026 meinen zehnjärigen Portuversary (meinen persönlichen Portugal Jahrestag) feiern. An dem Tag bin ich in 2016 mit einem One Way Ticket in den Flieger nach Lissabon gestiegen, um mein Sabbatical anzutreten. Aus dem bin ich irgendwie nie zurückgekehrt 😉
  • Im Juni fahre ich mit Susanne Jestel wieder zur Atomicon nach Newcastle.
  • Im August plane ich mehr Zeit am Strand als vorm Computer zu verbringen.
  • Im 2. Halbjahr findet eine Neuauflage der MASOMECO Online Summit statt … ?
  • Im November geht es wieder zur Web Summit nach Lissabon.
  • Mein Motto für 2026 heißt: Volle Fahrt voraus – alles wagen, alles spüren, alles genießen.

So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Lust auf eine Website, die wirklich zu Dir passt? Wenn Du Deine Onlinepräsenz klar, professionell und gleichzeitig menschlich gestalten möchtest, begleite ich Dich gerne dabei. Ich arbeite mit WordPress und Elementor Pro und unterstütze Dich – je nachdem, wo Du gerade stehst – genau so, wie es für Dich sinnvoll ist:

  • Websiteerstellung von Grund auf – wir entwickeln gemeinsam eine Website, die Deine Persönlichkeit und Dein Business sichtbar macht.
  • Website Redesign – Deine aktuelle Seite fühlt sich nicht mehr nach Dir an? Dann polieren wir sie gemeinsam auf und bringen Struktur, Klarheit und ein stimmiges Design hinein.
  • Website Wartung – ich kümmere mich um Updates, Sicherheit und Backups, damit Deine Seite zuverlässig läuft und Du entspannt bleiben kannst, und stehe Dir als Sparringspartnerin zu Seite, um sie kontienuierlich strategisch weiterzuentwickeln.
  • Power Session – eine fokussierte 1:1 Session, in der wir konkrete Fragen, Strategien oder Umsetzungsschritte angehen. Ideal, wenn Du schnelle Unterstützung zwischendurch brauchst.
  • Website Werkstatt (Membership) – in einer Mischung aus Sparring, Austausch und Struktur entwickelst Du Deine Website Schritt für Schritt weiter – mit meiner Begleitung und einer motivierenden Community.
  • Technische Umsetzung & Setup – zum Beispiel ein professioneller Blog, ein angebundenes Newslettertool wie MailerLite oder ein Buchungstool wie TidyCal – all das richte ich Dir sauber und praxistauglich ein.

Kurz gesagt: Ich helfe Dir, Deine Website so aufzustellen, dass sie Dich entspannt unterstützt – statt Dich zusätzlich zu stressen.

Vereinbare hier eine unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir und wir schauen, wie ich Dich konkret unterstützen kann:
👉 Kennenlerngespräch vereinbaren

Und wie war Dein 2025?

Du hast auch einen Jahresrückblick geschrieben? Dann lass mir einen Kommentar und Deinen Link da, damit ich ihn lesen kann!

Wie mein Blogjahr 2025 war, habe ich übrigens hier verbloggt – Meine Blogstatistik 2025: Meine liebsten und beliebtesten Blogartikel und was ich dieses Jahr aus und über bloggen gelernt habe.

Über mich
Britta Just lächelt verschmitzt in die Kamera.
Hi, ich bin Britta 🖐️
Hier gewähre ich Dir einen Blick hinter die Kulissen meines All­tags. Authentische Geschich­ten, Learnings und in­spi­rie­rende Momente aus meinem Leben & Business in Portugal.
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Mach Deine Website barrierefrei

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15 Kommentare

  1. Liebe Britta, toll, dass du den Mut hattest, auf den Veröffentlichen Button zu klicken. 🙂 Unperfekt perfekt würde ich sagen. Toll, wie viel Newsletterabonnent:innen du schon hast. Ich starte damit gerade 😀
    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg und ich würde mich über ein paar Zeilen in der „Über Mich-Seite“ freuen. Da schaut man immer am liebsten hin. 🙂 Vielleicht auch etwas für deine To-Want-Liste?
    Herzliche Grüße
    Martina von http://www.der-pferdeblog.de

  2. Hallo Britta,
    Du hast ein beeindruckendes und spannendes Jahr hinter dir. Beim lesen konnte ich mir ganz viel Vorstellen. Portugal muss Mega schön sein.
    Da ich erst mit dem Bloggen anfange, sind mir ganz viele Begriffe fremd, aber das macht nichts. Das ist ein toller Artikel.lg und viel Erfolg im neuen Jahr.

    1. Danke, liebe Sabine.
      Portugal ist toll, aber gerade im Winter auch sehr, sehr ungemütlich: Kälte + Nässe – Heizung 😂
      Aber der Winter ist hier Gott sei dank nicht so lang.

      Ich wünsche Dir viel Spaß & Erfolg mit Deinem Blog!

  3. Liebe Britta,
    wow, was für ein aufregendes Jahr! Deine WordPress- und Plugin-Liebe verdienen meinen größten Respekt. Das hört sich nach echter Leidenschaft und echtem Community-Spirit an. Ich gebe zu, dass ich als langjähriger Online Marketer und WordPress-Bloggerin immer froh bin, dass alles läuft. 😀
    Die Teilnahmen an digitalen Konferenzen in Portugal, der Schweiz und England klingen dagegen inspirierend und zeigt, wie bereichernd Vernetzung und Weiterbildung auch für kleine Unternehmen sein können (seit heute bin ich selbst beruflich eine Marketing-One-Woman-Show (vorher zu fünft 😉), und genau solche Impulse tun gut.
    Ich wünsche dir ein wunderbares 2026, vor allem mit deiner jetzt vollständigen Dr. Martens Stiefel-Sammlung.
    Liebe Grüße
    Stefanie

    1. Hallo Steffi,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich bin auch von Konzernseite in die One Woman Show-Selbstständigkeit gestartet (mit einem Sabbatical dazwischen) und möchte die Zusammenarbeit 1:1 auf Augenhöhe nicht mehr missen 💙

      Ich wünsche Dir auch ein wunderbares 2026 🎉

  4. Liebe Britta,

    was für ein schöner und spannender Rückblick. Mit unserem Umzug ins Ausland haben wir auf jeden Fall etwas gemeinsam. Und auch die emotionalen Momente beim Packen der letzten Sachen in Deutschland kommen mir sehr bekannt vor.

    Ich wünsche dir ein ganz tolles Jahr 2026 und sende ganz liebe Grüße von den Kanaren nach Portugal!
    Marina

    1. Vielen Dank, liebe Marina 😊

      Oh wie schön, Du bist auch ausgewandert, da bin ich ja auf Deinen Rückblick gespannt. Und ich wünsche Dir ein tolles 2026 auf den Kanaren und sende liebe Grüße aus Portugal.

  5. Liebe Britta,
    Danke fürs Teilhaben an deinem 2025 im Rückblick.
    Schön, eine WordPress Expertin hier zu sehen.
    Deine Reise in die Vergangenheit fühle ich sehr mit. Auch ich habe in diesem Jahr nochmal einige Kisten durchgesehen, gepackt und andere Dinge entsorgt. Very emotional und gut 😊
    Grüße nach Portugal (war ich auch schon viel zu lange nicht mehr)
    Indira

    1. Vielen Dank fürs Mitkommen, Indira 😊
      Ja, Abschied nehmen und entsorgen sagt sich so einfach, tut sich aber nicht. Obwohl an „You don’t own stuff, stuff own you“ schon was Wahres dran ist und das Loslassen auch sehr befreiend ist.
      Warst Du in Portugal zum Surfen?

      Ganz liebe Grüße

  6. Wow, da war ja eine Menge los und dein Rückblick ist super unterhaltsam zu lesen! Ich habe in meinem Leben auch einige Martensstiefel gehabt, aber so viele dann auch wieder nicht 😀 Diese WordPress-Konferenzen klingen nach einer richtig spannenden Geschichte, ich glaube hier in Hamburg gibt es auch wenigstens kleine Treffen.

    Bei den Nägeln bin ich auch sehr bei dir, die sehen immer so schön aus, aber bei der Vorstellung, selbst lange Nägel zu haben, werde ich ganz rappelig.

    Ich wünsche dir ein tolles Jahr mit noch richtig viel Galão aber ohne Stromausfall 🙂

    Liebe Grüße
    Angela

    1. Danke für Deinen lieben Kommentar, Angela.
      Wenn Du Dich für WordPress begeistern kannst, dann gehe auf jeden Fall mal zu einem WordCamp in Deiner Nähe.

      Ich wünsche Dir auch ein tolles Jahr!

  7. Liebe Britta, danke für die interessanten Einblicke in dein Leben. Wow – du kommst ganz schön rum, das hört sich toll an. Sicher aufregend, so viele tolle Leute zu treffen. Das Ausmisten war sicher schwer, ich habe auch immer noch ein paar Kisten bei meinen Eltern stehen und hoffe, das darf noch lange so bleiben… Ich bin eine deiner Adventskalenderleser und bin froh, dass ich zufällig über dich gestolpert bin. Ich konnte schon einige Tipps direkt umsetzen und freue mich immer über die Website Weekly.
    Falls du auch meinen Jahresrückblick durchstöbern möchtest: hier ist er: https://dorobenker.de/mein-jahresrueckblick/

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