✨HAPPY WEBVENT Adventskalender: 24 smarte Marketinghacks für Deine Website ✨

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Kostenlos heißt nicht umsonst: Dein Advents­kalender als nach­­­haltiger Lead Magnet

Kostenlos heißt nicht umsonst: So machst Du Deinen Adventskalender zum Lead Magnet und tauschst 24 Türchen gegen 365 Tage Kontakt mit Deinen Teilnehmer:innen.

Tausche 24 Türchen gegen 365 Tage Kontakt

Du hast Dich entschieden, einen Adventskalender zu machen und steckst Wochen an Arbeit in 24 liebevoll gefüllte Türchen, in denen Du Dein Expertenwissen teilst – mega. Und am 25. Dezember sind dann alle wieder weg: Du hast keine Namen von den Personen, die teilgenommen haben, keine Kontakte, nichts, worauf Du im neuen Jahr aufbauen kannst. Schade um die ganze Mühe, die Du reingesteckt hast, oder?

Genau deshalb biete ich meinen Adventskalender zwar kostenlos, aber nicht umsonst an 😉 Er ist jedes Jahr aufs Neue mein erfolgreichster Lead Magnet. Denn ich teile gerne mein Wissen und mache anderen eine Freude. Gleichzeitig möchte ich aber auch nach Weihnachten mit den Menschen in Kontakt bleiben, die sich für meine Inhalte interessieren.

Kurzer Exkurs: Was ist Leadgenerierung und was ist ein Lead Magnet?
Leadgenerierung bedeutet vereinfacht, aus interessierten Menschen Kontakte zu machen, die Du mit ihrer Einwilligung auch weiterhin erreichen kannst. Ein Lead Magnet ist ein kostenloses Angebot, das Menschen dazu motiviert, sich beispielsweise mit ihrer
Mailadresse anzumelden. Das kann ein Workbook sein, eine Checkliste oder eben ein Adventskalender.

Wie Du aus Deinem Adventskalender nicht nur ein Geschenk an Deine Community, sondern auch die beste Gelegenheit des Jahres machst, Deine News­letter­liste mit Menschen zu füllen, die sich aktiv für Dein Thema interessieren, zeige ich Dir in diesem Beitrag. Als Beispiel dient meine Lieblingskombi – die eigene Website (in meinem Fall mit WordPress und Elementor) plus Newslettertool (bei mir MailerLite).

Du hast Dich schon für einen Kanal entschieden? Perfekt. Jetzt kümmern wir uns um die Mechanik dahinter.

Inhalt

So wird der Adventskalender zum Lead Magnet

Die 24 Türchen sind das Geschenk, der Kontakt bleibt

Wenn sich jemand für Deinen Adventskalender anmeldet, passiert mehr als nur eine technische Registrierung für die 24 Türchen. Die Person signalisiert Dir damit auch: „Dein Thema interessiert mich. Ich möchte mehr davon sehen und bin bereit, Dich dafür in mein Postfach zu lassen.“

Das ist eine ziemlich gute Ausgangsbasis für das, was ich unter beziehungsorientiertem Marketing verstehe: Über mehrere Wochen hinweg kannst Du zeigen, wer Du bist, wie Du arbeitest und welches Wissen Du mitbringst. Die andere Person kann in Ruhe herausfinden, ob sie Dich sympathisch findet und ob Deine Art zu arbeiten zu ihr passt.

Genau deshalb empfehle ich Dir, Deinen Adventskalender nicht einfach offen auf Deine Website zu stellen und die einzelnen Türchen jeden Tag irgendwo verlinken. So bekommst Du zwar auch einige Websitebesucher:innen, aber Du weißt nicht, wer sich davon tatsächlich für Dein Thema interessiert. Mit einer Anmeldung sieht das anders aus: Du baust Dir eine Liste mit Menschen auf, die sich bewusst für Deine Inhalte entschieden haben und die Du – mit der entsprechenden Einwilligung – auch nach Weihnachten erreichen kannst.

Das ist für mich der eigentliche Wert des Adventskalenders: Du verschenkst 24 Türchen und schaffst gleichzeitig die Grundlage für 365 Tage Kontakt.

Wie aus dem Adventskalender ein kleiner Funnel wird

Donut worry 🍩 Du brauchst dafür keinen komplizierten Funnel mit sieben Ebenen, drei unterschiedlichen Landingpages und einem automatisierten Verkaufswebinar, mit dem Du die Leute zur Teilnahme überreden musst.

Der Ablauf ist erstaunlich überschaubar: Aufmerksamkeit → Landingpage → Anmeldung → Double-Opt-in → Willkommensmail → tägliche Türchen → regulärer Newsletter

Du machst auf Deinen Kanälen auf den Adventskalender aufmerksam und schickst Interessierte auf Deine Anmeldeseite. Nach der Anmeldung und Bestätigung erhalten sie die versprochenen Inhalte. Während der 24 Tage lernen sie Dich und Deine Arbeit besser kennen, und anschließend kannst Du den Kontakt über Deinen regulären Newsletter weiterführen.

Schauen wir uns an, worauf es bei den einzelnen Schritten ankommt.

Die Landingpage ist Dein Eingangstor

Du schickst alle Interessierten auf eine eigene Landingpage für Deinen Adventskalender. Dort erklärst Du, was die Teilnehmer erwartet, für wen der Kalender gedacht ist und warum sich die Anmeldung lohnt. Natürlich gehört auch das Anmeldeformular auf die Seite.

Die Landingpage ist also nicht einfach eine hübsche Verpackung für Deinen Kalender, sondern der Ort, an dem aus eine:r anonymen Besucher:in ein Kontakt wird.

Anmeldung statt Türchen für alle

Nach der Anmeldung auf der Landingpage werden die Daten an Dein Newslettertool übergeben. Ich nutze dafür MailerLite und habe eine eigene Gruppe für meinen Adventskalender angelegt. So kann ich später nach­voll­ziehen, wer sich ursprünglich über diese Aktion angemeldet hat.

Aktiviere außerdem das Double-Opt-in. Dabei erhält die Person eine Bestätigungsmail und muss ihre Anmeldung noch einmal bestätigen, bevor sie in Deine Liste aufgenommen wird.

Und dann kommt der für mich entscheidende Punkt: Wenn Du möchtest, dass aus dem Adventskalenderkontakt auch ein langfristiger Newsletterkontakt wird, setze die entsprechende Einwilligung bereits bei der Anmeldung sauber auf: Kommuniziere klar, dass man sich dabei nicht nur für den Adventskalender, sondern auch für Deinen regulären Newsletter anmeldet und dass man sich jederzeit in jeder Mail mit einem Klick auf einen entsprechenden Button oder Link davon abmelden kann.

Nach der Anmeldung ist vor der Begrüßung

Okay, Du hast die Anmeldung Mitte Oktober eingerichtet, aber das erste Türchen öffnet sich erst am 1. Dezember. Bis dahin hältst Du einfach die Füße still und lässt Deine neuen Kontakte warten? Mitnichten.

Richte eine automatische Willkommensmail ein, die unmittelbar nach der bestätigten Anmeldung verschickt wird. Darin erklärst Du, was als Nächstes passiert, wann das erste Türchen kommt und wie die tägliche Zustellung funktioniert. Du kannst die Gelegenheit auch nutzen, Dich denjenigen vorzustellen, die Dich bisher noch nicht kennen, und ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf Deinen Adventskalender zu geben.

So beginnt bereits hier der Beziehungsaufbau zu Deinen neuen Kontakten.

Mein Tipp: Passe die Willkommensmail an den Zeitpunkt der Anmeldung an. Wer sich schon im Oktober anmeldet, braucht andere Informationen als jemand, der sich erst Ende November anmeldet sowie jemand, der erst am 8. Dezember dazukommt. So kannst Du beispielsweise frühzeitig angemeldete Teilnehmer auf den Start einstimmen, während Nachzügler direkt erfahren, wie sie die bereits veröffentlichten Inhalte finden.

Der Kalender geht los, also 24 Türchen = 24 Mails?

Ab dem 1. Dezember bekommen Deine Teilnehmer:innen dann täglich ihr Türchen. Du kannst die Mails als geplante Kampagnen verschicken oder die komplette Auslieferung über eine Automation steuern.

Ich bevorzuge bei MailerLite die geplanten Kampagnen, damit auch die Nachzügler:innen, die sich erst nach Adventskalenderstart anmelden, die Mail mit dem aktuellsten Türchen erhalten und nicht erst mit Tag 1 anfangen müssen.

Außerdem denke ich serviceorientiert: 24+ Adventskalendermails sind neben dem normalen Weihnachtswahnsinn im Posteingang vielleicht doch etwas sportlich. Deshalb biete ich meinen Teilnehmer:innen die Möglichkeit, nach ein paar Tagen mit einem Klick von der täglichen auf die wöchentliche Zustellung zu wechseln. Sie erhalten dann nur noch jeden Adventssonntag eine Mail mit den letzten sieben Türchen auf einmal – perfekt für einen Adventskalendervideomarathon 😉

Willst Du währenddessen auch Deinen normalen Newsletter verschicken?

Ich verschicke während des Adventskalenders übrigens nicht ausschließlich die Türchenmails an meine Teilnehmer:innen, sondern auch meinen normalen wöchentlichen Newsletter Website Weekly.

Das empfehle ich Dir allerdings nicht pauschal. Es kommt sehr darauf an, wie häufig Du normalerweise verschickst, wie umfangreich Deine Inhalte sind und wie gut das zu Deiner Zielgruppe und dem Adventskalender passt. Im Dezember ist in den Postfächern ohnehin einiges los.

Für mich funktioniert es, weil die Menschen direkt erleben, was sie auch nach dem Adventskalender erwartet. So lernen sie meine Themen, meine Art zu schreiben und meine Arbeitsweise bereits kennen, statt im Januar plötzlich einen Newsletter zu bekommen, der sich ganz anders anfühlt als die bisherigen Mails. Wenn ihnen das gefällt, bleiben sie dabei; wenn nicht, melden sie sich mit einem Klick ab.

Wenn Du Deinen normalen Newsletter während des Adventskalenders lieber pausieren möchtest, ist das natürlich genauso legitim. Entscheidend ist, dass Du Dir vorher überlegst, wie Du die neuen Kontakte anschließend in Deinen normalen Rhythmus überführst.

Schau Dir an, was funktioniert

Ein weiterer Vorteil der Adventskalenderkombi aus Website und Newsletter: Du kannst schon währenddessen auswerten, welche Inhalte bei Deinen Teilnehmer besonders gut ankommen. Welche Türchen werden häufig geöffnet, welche Links besonders oft geklickt und welche Themen sorgen für Reaktionen oder Kommentare?

Du musst daraus keine komplizierte Datenanalyse machen. Schon ein regelmäßiger Blick auf die verfügbaren Öffnungs- und Klickraten hilft Dir, die Interessen Deiner Community besser einzuschätzen. Berücksichtige dabei, dass Öffnungsraten technisch bedingt nicht immer zuverlässig sind; Klicks und direkte Rückmeldungen liefern oft zusätzliche Hinweise.

Die Erkenntnisse kannst Du im neuen Jahr weiterverwenden: Aus einem beliebten Türchen wird vielleicht ein Blogartikel, aus einem Thema ein Newsletter oder aus einem häufig genannten Problem ein Workshop. So wird Dein Adventskalender zum Contentlieferanten für die nächsten Monate, statt nach Weihnachten einfach in der Schublade zu verschwinden.

Und was passiert nach dem 24. Dezember?

Hier zeigt sich, ob Dein Adventskalender tatsächlich nachhaltig angelegt ist. Wenn am 24. Dezember das letzte Türchen aufgeht, soll der Kontakt schließlich nicht zusammen mit dem Lametta im Altpapier verschwinden. Du hast Zeit, Wissen und Energie investiert und über 24 Tage hinweg Vertrauen aufgebaut. Vielleicht haben Deine Teilnehmer schon einige Tipps ausprobiert, Deine Mails gelesen und ein Gefühl dafür bekommen, wer Du bist und wie Du arbeitest. Jetzt einfach Funkstille zu machen, wäre doch schade.

Ich verschicke deshalb auch nach dem Adventskalender meinen regulären Newsletter. Du kannst den Übergang zusätzlich mit persönlichen Festtagsgrüßen oder einem kleinen Weihnachtsgeschenk gestalten, bevor es im neuen Jahr mit Deinen gewohnten Inhalten weitergeht. Und wenn Du möchtest, kannst Du im Januar ein passendes Angebot machen, das an die Themen des Adventskalenders anknüpft. Das muss nicht gleich eine 1:1-Zusammenarbeit sein. Vielleicht ist ein kleiner Workshop oder ein anderes, bezahltes Einstiegsangebot der sinnvollere nächste Schritt.

Dabei solltest Du eines nicht vergessen: Nicht alle Teilnehmer:innen werden irgendwann zu Kund:innen. Manche nehmen einfach die 24 Türchen mit, andere lesen noch eine Weile Deinen Newsletter und melden sich später ab. Wieder andere bleiben über Monate oder Jahre dabei, ohne etwas zu kaufen.

Das ist völlig in Ordnung. Marketing besteht für mich nicht nur daraus, möglichst schnell aus einem Kontakt einen Auftrag zu machen. Es geht auch darum, Menschen die Möglichkeit zu geben, Dich kennenzulernen und selbst herauszufinden, ob Du die Richtige für sie bist.

Checkliste für Deinen Adventskalender als Lead Magnet

Damit Du bei der Planung nichts vergisst, kommen hier die wichtigsten Punkte noch einmal als Checkliste:

  • ✅ Eine eigene Landingpage mit klarem Versprechen und Anmeldeformular
  • ✅ Eine Newsletterliste oder -gruppe für die Adventskalenderanmeldungen
  • ✅ Double-Opt-in aktiviert
  • ✅ Sauber formulierter Einwilligungstext für Adventskalender und regulären Newsletter
  • ✅ Technische Verbindung zwischen Website und Newslettertool
  • ✅ Automatische Willkommensmail nach der Bestätigung
  • ✅ Geplante oder automatisierte Auslieferung der 24 Türchen
  • ✅ Optional eine Möglichkeit, von der täglichen auf wöchentliche Zustellung zu wechseln
  • ✅ Öffnungs- und Klickraten im Blick behalten sowie Rückmeldungen auswerten
  • ✅ Einen Plan dafür, wie Du nach dem 24. Dezember mit Deinen Kontakten in Verbindung bleibst

Denn genau das ist der Unterschied zwischen einem Adventskalender, der einfach nur 24 nette Inhalte veröffentlicht, und einem Adventskalender, der Dir auch langfristig etwas bringt.

Deshalb heißt kostenlos nicht umsonst

Du verschenkst 24 Türchen und gewinnst im besten Fall 365 Tage, in denen Du mit den richtigen Menschen in Kontakt bleiben kannst.

Über mich
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Hier teile ich meine besten Strategien für erfolgreiches Marketing mit Fokus auf Online und praxiserprobte Tipps, die Dein Business voranbringen. Denn nur was gesehen wird, wird gekauft!

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Ein Kommentar

  1. Liebe Britta,
    deine Checkliste habe ich schon im vergangenen Jahr für meinen Adventkalender genutzt. Es war für mich eine große Unterstützung. Damit ging die Vorbereitung fast wie von selbst. Danke dir. Und jetzt gibt es dazu sogar einen ganzen Artikel. Was für eine Freude.

    Liebe Grüße
    Ildiko

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