Begleite mich heute am 12. August 2026 in 12 Bildern durch den Mittwoch und sei dabei, wenn sich am Abend der Himmel über Portugal verdunkelt 🌑 #12von12
Heute ist wieder der 12. des Monats, das heißt es ist Zeit für 12 von 12.
Mein Mittwoch, der 12. August in 12 Bildern
Der Mittwoch startet unspektakulär: Ich wache mit dem Klingeln des Weckers auf. August ist mein Langsammonat, das heißt, der Wecker klingelt später, ich verplane nach Möglichkeit nur meine Vormittage und halte mir die Nachmittage frei.
Ich mache mich kurz frisch und gehe mit Rasta raus.

Der Tau liegt noch auf den Gräsern und Blättern, die Blüten öffnen sich erst.

Nichtsdestotrotz sind man die Spuren der Hitzwellen der letzten Wochen: Wo im Frühjahr sattes Grün vorherrscht, ist jetzt alles gelb, strohig und trocken. Wir lassen uns davon die Laune nicht verderben und sehen uns am Meer kaum satt.

Mit dabei habe ich bereits den Linsenfilter für mein Handy. Heute Abend sollen wir hier in Portugal die Sonnenfinsternis zumindest zu 95% verfolgen können. Die entsprechenden Schutzbrillen habe ich mir extra letzte Woche schon besorgt.
Ich mache einen ersten Testlauf mit dem Filter über der Kamera des Smartphones. Irgendwie cineastisch, oder?

Ich habe mir den frühen Vormittag frei gehalten, also fahren wir erst einmal auf einen Kaffee in unser Stammcafé. Mit dabei: Die Schutzbrillen. Noch habe ich keinen Plan, wo wir später schauen werden.

Seit zwei Wochen bin ich stolze Trägerin von Alignern (transparente Zahnschienen, die die durch Zähneknirschen verursachten Zahnlücken – hallo Madonna – wieder korrigieren sollen). Diese soll ich 22h am Tag tragen, zum Essen und Trinken aber rausnehmen. Seitdem mein ständiger Begleiter: Extra Zahnseide, Zahnbürste und natürlich die Box zur sicheren Aufbewahrung.
Pro Tipp von meinem Zahnarzt: Name und Handynummer auf die Box, falls die mal mit den Aligner irgendwo liegenbleibt. Die Dinger waren schließlich teuer genug 😅

Zurück am Schreibtisch lasse ich meine Zoom Hintergrund herunter, das erste Meeting steht an. Beste Entscheidung ever, ein farbiges Rollo unter der Decke anzubringen. So habe ich ratzfatz einen aufgeräumten und vor allem ruhigen Hintergrund. Das Chaos dahinter sehe nur ich 😉

Nach rund 90 Minuten Technik Kung-fu habe ich mir eine Pause und einen leckeren Eiskaffee verdient. Zusammen mit meiner Home Office-Kollegin Rasta (zuständig für Hooman Relations) genieße ich den auf der Terrasse in der Sonne.

Für den Eiskaffee ging der letzte Kaffee drauf, also schnell runter, im kleinen Supermarkt um die Ecke neuen besorgen. Und wenn ich schon vor Ort bin, auch schnell mal etwas Bargeld am Geldautomaten abheben.
Das ist hier im Sommer gerne mal Mangelware, das Bargeld; vermutlich weil so viele Touris Geld abheben (und vielleicht so viele Bankangestellte in Urlaub sind? I dunno). Ich habe Glück, der Bankomat hat noch Geld. Er weigert sich aber, meinen ungeraden Betrag zu bedienen, er hat nämlich nur noch 20er in petto.
Fun Fact am Rande: Hier auf dem Dorf kriegt man am Automaten ausschließlich 10- und 20-Euroscheine. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal einen Hunderter (statt dessen in der Regel 5 x 20er) in der Hand hatte 😂

Zurück Zuhause mache ich mir einen kleinen Snack: Ziegenkäse und Paprika mit Balsamico auf Baguette und unterziehe meine Solarbrille derweil dem Sonnentest. Sie tut, was sie soll: Bis auf die Sonne kann ich durch die Brille nichts sehen, nix, nüscht.
Ich hoffe, was Wetter bleibt bis heute Abend so klar. Eigentlich wollte ich direkt am Meer schauen, eine Freundin meinte aber, erhöht wäre besser.

Aber es wäre nicht Portugal, wenn es nicht doch anders kommen täte als geplant 😉
Eigentlich war die Idee, die Sonnenfinsternis entweder auf unserer Halbinsel vor Ort direkt am Meer zu kucken oder etwas ins Hinterland auf eine Anhöhe zu fahren, wo man einen guten Blick auf die Bucht hat.
Kurz vor fünf ruft Schatzi an, er ist bei einem Kollegen, sie machen dort spontan eine Poolparty mit Grillen. Da ihr Haus auf einer Anhöhe steht, von der man auch wunderbar in die Bucht kucken kann, soll ich Bikini und Wein einpacken und rumkommen.
Gesagt getan. Die Sonne leuchtet noch verheißungsvoll vom strahlend blauen Himmel.

Gegen sechs ziehen aber leider immer mehr Wolken auf. Als kurz darauf der Mond anfängt, sich vor die Sonne zu schieben, ist davon nur kurz etwas zu sehen, dann verschwindet die Sonnenfinsternis hinter Wolken.
Die Schutzbrillen sind bei diesen Gegebenheiten kontraproduktiv, durch sie sieht man einfach mal nichts. Da reicht die normale Sonnenbrille. Ab und an erhasche ich durch die Wolken einen kurzen Blick auf das Spektakel, aber gerade, als es spannend wird, zieht die Wolkendecke komplett zu. Schade … Na, dann muss ich wohl bis nächstes oder übernächstes Jahr warten, in der Hoffnung, dass das Wetter dann besser ist 😊

Wir genießen dennoch den Rest des Abends mit Grillen & Klönen.
Wie hast Du Deinen 12 von 12 verbracht? Lass mir Deinen Kommentar und einen Link da, dann komme ich zum Lesen vorbei.
*In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Lorenz-Meyer von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.
2 Kommentare
Liebe Britta,
schade – Du warst so gut vorbereitet. Aber die Wolken machen nun mal, was sie wollen. Hört sich trotzdem alles nach einem gelungenen Tag an. So eine Poolparty zur So-Fi hat doch was.
Liebe Grüße von Deiner Namensvetterin aus dem Norden
Britta
Hallo Britta,
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Und ja, die Poolparty hat es wieder wett gemacht 😊
Liebe Grüße aus dem Süden