Mein 12. Juni in 12 Bildern – ich packe meinen Koffer

Mein 12. Juni 2026 in 12 Bildern: Komm mit an den Strand und kuck mir dann zu, wie ich mich auf die Atomicon & meinen anschließenden Deutschlandurlaub vorbereite.

Mein Freitag, der 12. Juni 2026 in 12 Bildern

Ich wache schon vor dem Wecker auf – der Sonne, die sich schon langsam am Himmel zeigt, sei Dank. Ach, ich liebe das natürlich Aufwachen im Sommer.

Bis 06:00 bleibe ich dann doch noch im Bett liegen, dann meldet sich auch der Wecker kurz zu Wort.

Schnell Zähne putzen, Kontaktlinsen einsetzen und in die Flips Flops schlüpfen. Auf dem Weg durch die Küche noch schnell einen Coffee to go, Leine und Rasta schnappen und 6 Minuten später schon sind wir auf dem Weg zum Strand.

Die Tide meint es gut mit uns. Es ist low Tide, also Ebbe und wir können am Nordstrand entlang gehen. In sechs Stunden steht hier dann wieder alles unter Wasser.

Auch eine Überraschung: Es gibt wieder einen Weg nach unten. Als ich das letzte Mal da war, hatte der Regen und die anschließende Hitze

Am Strand angekommen, wundere ich mich über Reifenspuren im Sand. Autos sind nicht erlaubt und eine Strandaufsicht gibt es an diesem Strand eigentlich auch nicht …

Ein paar hundert Meter weiter weiß ich, woher die Spuren stammen: Ein Fischer ist mit einem Quad an den Strand gefahren und steht jetzt mit seiner Angel auf den Klippen im Wasser.

Ich gehe mit Rasta zum nächsten, abgetrennten Strandabschnitt und lasse sie von der Leine. Dafür müssen wir über einige Klippen klettern und ich muss mir keine Sorgen machen, dass uns jemand auf motorisierten Rädern entgegen kommt. Entspannt lasse ich sie von der Leine.

Die Ebbe offenbart wieder die algenbewachsenen Klippen, die sonst unter Wasser stehen. Ich denke immer an Moos, aber nein, es sind Algen 😂

Leider offenbart die low Tide nicht nur Natur, sondern auch den Müll, den das Wasser anspült.

Auf dem Weg zurück kommen wir noch an einem angespülten Oktopus vorbei und Rasta zieht mich am Ende den Abhang wieder hoch. Das rote ist übrigens Lehm, wenn es regnet, kann man den Weg fast runterrutschen – lustig, wenn man dazu noch ein Longboard auf dem Kopf balanciert.

Wir laufen den gleichen Weg zurück, wen wir auch gekommen sind. Links und rechts verschwinden immer mehr Grundstücke, die früher Felder waren, hinter hohen Mauern und Schildern wie „PRIVAT“.

Schade, aber vermutlich einfach der Lauf der Dinge.

Zwei Stunden und fast 10 gelaufene Kilometer später kehren wir wieder zurück nach Hause. Die Zeit drängt, ich habe noch einiges vor. Morgen geht es nach Lissabon und von dort dann am Sonntag mit dem Flieger weiter nach Manchester, wo ich mich mit meiner Business Buddy Susanne treffe, um in Newcastle die Atomicon, eine Marketingkonferenz, zu besuchen. Von dort geht es direkt weiter nach Deutschland, endlich mal wieder meine Familie im Schwarzwald besuchen.

Dafür muss ich heute noch packen. Die Herausforderung: Nach dem Oktopusdebakel in 2022 fliege ich nur noch mit Handgepäck … Und dann warten noch einige Kund:in­nen­projekte auf den Abschluss, damit ich in Deutschland auch wirklich entspannen kann.

Aber erstmal will Schatzi noch die Wellen checken. Auf dem Weg dahin machen wir kurz halt für einen Kaffee. Währenddessen koordiniere ich mit Susanne noch die letzten Punkte über eMail von unterwegs.

Er geht surfen und laufe zu Fuß zurück. Vorher aber noch kurz einen Abstecher ans Meer. Ach Mensch, die Wellen sehen echt einladend aus.

Aber nein, ich muss packen! Also stramm nach Hause marschiert, die Sonne knallt derweil schon ganz schön.

Zuhause mache ich mich ans Packen. Die Herausforderung: Süddeutschland wird mit Garantie heiß – bei Nordengland bin ich mir nicht so sicher …

Ich neige tendenziell zum Überpacken. Dieses Mal will ich es besser machen: Ich entscheide mich für ein Farbschema und probiere es mit 3 Hosen + 5 Shirts + 2 Kleider = 17 Outfits – das müsste ja wohl reichen. Dazu Pulli + Regenmantel + Schirm; dann dürfte es auch mit England passen 💪

Ach ja, der Badeanzug muss auch noch mit.

Puh, heute ist es verdammt heiß; das kenne ich hier an der Silberküste eigentlich nicht so. Normalweise weht immer eine angenehm kühlende Brise. Heute nicht so.

Ich mache mir als Snack griechischen Yoghurt, Pfirsich und Kiwi – schön leicht & erfrischend.

Jetzt noch schnell den Regenmantel mit der Maschine flicken, alle Gadgets zusammensuchen sowie den Reiseadapter (ganz wichtig 😂) und morgen die ganzen Ladekabel nicht vergessen …

Auf dem Smartphone noch schnell den Flug und in das Hotel einchecken und dann habe ich alles – hoffentlich!

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*In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Lorenz-Meyer von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.

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2 Kommentare

  1. Jaaaa, für dich geht es ja schon morgen los – ich kann das Packen entspannt am Samstag machen. Hast du auch an den Netzadapter gedacht?
    Freue mich auf eine tolle gemeinsame Zeit in Newscastle.

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