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Mein 12. Oktober in 12 Bildern – morgendlicher Nebel, Doctober und kleine Zeichen im Alltag

Ich lass Dich bei #12von12 mal wieder in 12 Bildern hinter die Kulissen meines Lebens in Portugal blicken und zeige Dir die kleinen Alltagsmomente meines Montags.

Yeah, heute ist wieder der 12. des Monats und ich nehme Dich mit durch meinen Tag.

Mein Montag, der 12. Oktober in 12 Bildern

Das Wochenende ist vorbei und die neue Woche beginnt entsprechend früh. Da wir unterschiedliche Präferenzen bezüglich der Jalousien in der Nacht haben (ich schlafe lieber mit offenen, damit ich natürlich mit der Sonne wach werde; er bevorzugt einen geschlossenen Rollladen), bin ich seit einigen Wochen Besitzerin eines Lichtweckers.

Statt eines Alarmtons schaltet dieser bereits 30 Minuten vor vereinbarter Weckzeit sein sanftes Licht ein, das Schritt für Schritt heller wird und so einen natürlichen Sonnenaufgang simulieren soll. So werde ich bereits weit vor sieben wach und entschließe mich, aufzustehen.

Zwei Polaroids, eins zeigt einen Lichtwecker, der die Uhrzeit mit 06:30h und das andere den Bildschirm eines Handys mit der gleichen Uhrzeit und dem Datum Mo, 12. Oktober.

Als nächstes schmeiße ich mich in die Klamotten und schnappe mit die Hundeleine für die erste Runde des Tages. Dabei muss ich schnell sein, Schatzi schläft noch und Rasta wird sonst zu ungeduldig, wenn es zu lange dauert und versucht, mich mit Bellen anzutreiben.

Wie gut, dass ich mir vor einigen Wochen das Kaffeetrinken zu Hause abgewöhnt habe. Also kein schnell noch Coffee-to-go zubereiten, einfach in Schuhe und Jacke schlüpfen, die Leine schnappen und wir können schon los.

Draußen ist es noch dunkel.

Zwei Polaroids, eins zeigt Nebel in der Morgendämmerung, das andere einen Feldweg am frühen Morgen.

Bald schon geht die Sonne auf und belohnt mich mit einem Farbenspiel am Horizont. Wie laufen über die Feldwege, auf allem liegt noch der Tau und der Nebel hat sich auch noch nicht zurück gezogen.

Zwei Polaroids, eins zeigt einen Schuhabdruck im Sand eines Feldweges, das andere einen Wassertropfen an einem Grashalm in der Morgendämmerung.

Auf dem Rückweg laufe ich durch die kleinen Seitenstraßen. Zwischen die Häuser reihen sich immer wieder verfallene Bauten, die manchmal zum Verkauf stehen, wie hier in der Rua das Camelias (Straße der Kamelien).

Die befindet sich übrigens im Gebiet der Löwen. Unser Dorf ist historisch in traditionelle Viertel oder rivalisierende Gemeinschaften unterteilt, die Löwen, die Bären und die Affen – kein Witz.

Wenn man genau hinschaut, sieht man immer wieder kleine Zeichen, zu welchem Viertel welche Straße gehört. Wie hier die kleine Löwenkeramiktafel über dem Straßenschild. Irgendwo anders habe ich eine Affenstatue gesehen.

Zwei Polaroids, eins zeigt ein altes, zu Verkauf stehendes Haus, das andere ein Straßenschild "Rua das Camelias".

Heute morgen schaue ich mal in die Ecken, die ich sonst kaum beachte: Vor einem mit Holzlatten verrammelten Haus lädt eine Bank aus Holzpaletten zum Verweilen ein. Über der Mauer eines anderen Hinterhofes lukt die Krone eines Bananenbaums inklusive grüner Bananenstauden im Miniformat.

Zwei Polaroids, eins zeigt einen Bananenbaum und kleine grüne Bananen, das andere eine Bank aus Paletten vor einem Haus.

Rasta war heute richtig brav. Der Trick, sie mit kleinen Leckerli abzulenken, wenn wir anderen Hunden begegnen, funktioniert echt gut. Während sie sich dem Leckerli widmet, beobachte ich eine Schnecke, die den Weg überquert. Leider bin ich mit meinem Handy zu langsam und sie hat sich schon in ihr Schneckenhaus verzogen, als ich das Foto mache.

Zwei Polaroids, eins zeigt eine Schnecke auf der Straße, das andere die Nahaufnahme eines Leckerlis und im Hintergrund der Hund.

Zurück von unserer Runde springe ich schnell unter die Dusche und mache mich fertig. Erster Stopp des Tages: Unser zweites Stammcafé (Café No. 1 hat montags zu). Auf dem Weg dorthin machen wir einen kurzen Wave Check: Surf is up (neudeutsch für die Wellen laden zum Surfen ein).

Neben uns steht einer der vielen Vans mit einem Sticker: Van Life is not a crime. Darüber lasse ich gerne mit mir diskutieren 😂 Wenn Ihr P****r mit Euren tonnenschweren Geräten nämlich for the `Gram in den Naturschutzgebieten oder auf den Klippen parkt, überall in die Natur sch*****t (immer schön mit einer Fahne Klopapier markiert, die mit Garantie vom Wind ins Meer getragen wird) und Eure vollen Mülltüten lieber draußen als im Van lagert (stinkt ja. Doof, dass auch hier der Wind sich zu schaffen macht und den Müll ins Meer weht), dann finde ich das schon kriminell. *Rant zu Ende*

Zwei Polaroids, eins zeigt den Blick aufs Meer und kleine Wellen, das andere einen Sticker, auf dem steht: Van Life is not a crime.

Während Schatzi den Kaffee holt, dokumentiere ich für den Tag 12 meines #Doctober mein Dr. Martens Paar: Ein Flower Power Paar Original aus den 90er. Mein Teenieherz frohlockt.

Zwei Polaroids, eins zeigt eine Nahaufnahme von Dr. Martens mit Blümchenmotiv, und das andere eine Selfie von Britta Just.

Ich gönne mir meinen 188. Galão des Jahres (yeah, ich komme meinem Ziel Nr. 24 auf meiner To-Want-Liste 2026 immer näher). Auf dem Weg zurück „finde“ ich dieses Herz auf der Straße. Soviel zum Thema Love is in the air 😉 Nein, sie liegt mir zu Füßen …

Zwei Polaroids, eins zeigt ein Schlagloch in Form eines Herzens, und das andere einen Galão, die portugiesische Version des Latte Macchiatos.

Zurück am Schreibtisch widme mich den Aufgaben der neuen Woche. Die To-Do-Liste wird irgendwie nie weniger 🙄

Als sich der kleine Hunger meldet, gönne ich mir einen kleinen Snack: Tomaten auf Brot. Die sind hier so lecker, da könnte ich mich rein setzen. Als Teenager konnte ich Tomaten nichts abgewinnen, aber damals hieß es ja auch „Tomaten aus Holland – der Beweis, dass man Wasser schneiden kann.“ Seitdem hat sich in der Tomatenzucht vermutlich einiges getan …

Zwei Polaroids, eins zeigt drei Scheiben Brot mit Tomate, und das andere Tomaten in Nahaufnahme, auf denen man das Balsamico Dressing sieht.

Da fallen mir auf dem Küchenboden Pfotenabdrücke auf. Ja klar, Hundefell + Tau + Feldwege = Dreck hoch 10. Während wir Kaffee trinken waren, hat sie den im Haus verteilt. Ich packe die Fellnase in die Badewanne; ihr gefällt das natürlich gar nicht.

Nachdem sie nach der Waschaktion mit missbilligendem Blick auf ihrem Kissen chillt, schnappe ich mir den Wischmopp, ihre Spuren beseitigen.

Zwei Polaroids, eins zeigt eine nasse Hündin, die mit großen Augen in die Kamera blickt, und das andere dreckige Pfotenspuren auf dem Boden.

Nach dem ganzen Regen am Sonntag scheint heute endlich wieder die Sonne. Ich werfe die Waschmaschine an, dann kann die Wäsche heute schön auf der Terrasse trocknen.

Während die Maschine läuft, schreibe ich einer Freundin, die in Deutschland im Krankenhaus liegt, Genesungswünsche. Wenn man WhatsApp nicht nutzt, greift man eben auf oldschool Maßnahmen zurück 😂

Dann kann ich für heute zumindest den Punkt Haushalt von meiner Liste streichen.

Zwei Polaroids, eins zeigt einen gelben Briefumschlag und Karte auf der "Hello Sunshine" steht, und das andere eine Waschmaschine im Betrieb.

Wie lief Dein Tag heute so? Machst Du mit bei 12 von 12? Dann hinterlass‘ mir gerne einen Kommentar, und ich schaue bei Dir vorbei 😁

*In dieser langjährigen Bloggertradition halten Blogger:innen weltweit den 12. Tag eines Monats in vielen Bildern fest und veröffentlichen die 12 besten dann mit kurzen Texten als Blogbeitrag. Im deutschsprachigen Raum ist Caroline Lorenz-Meyer von Draußen nur Kännchen führende Kraft hinter #12von12.

Über mich
Britta Just lächelt verschmitzt in die Kamera.
Hi, ich bin Britta 🖐️
Hier gewähre ich Dir einen Blick hinter die Kulissen meines All­tags. Authentische Geschich­ten, Learnings und in­spi­rie­rende Momente aus meinem Leben & Business in Portugal.
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2 Kommentare

  1. Liebe Britta,
    oha – die Fellnase guckt aber echt grantig. Dabei hatte sie doch einen so schönen Morgenspaziergang. Mit Sonnenaufgang.
    Die zum Verkauf stehenden Häuser sind aber ein echtes Projekt. Das muss man schon nicht nur wollen, sondern auch können.
    Deinen Rant auf Vanlife verstehe ich. Ich beobachte das in NL auch immer wieder, obwohl das mittlerweile dort ziemlich streng geahndet wird und auch die Kontrollen häufiger sind. Aber sie finden immer Wege. Dass ausgerechnet die, die sich naturnahes Leben auf die Fahne schreiben, damit so sorglos umgehen – da geht mir auch immer die Hutschnur hoch.
    Nun ja – ansonsten war Dein Tag aber auch schön. Auch bei uns war es ein leuchtend schöner Herbsttag.
    Liebe Grüße von Deiner Namensvetterin

  2. Ein Lichtwecker ist eine großartige Erfindung! Ich bin ja auch eine, die lieber sanft aus dem Schlaf‘ erwacht als durch schrillen Piepton.
    Ich beneide dich und die leckeren Tomaten – die sehen so aus, als ob sie richtig gut schmecken.
    Freue mich auf unser Meeting später. Liebe Grüße deine BBB Susanne

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