Meine Website baue ich lieber selbst, sonst mache ich mich ja abhängig. Oder?

Website selber bauen, sonst machst Du Dich abhängig? Von wegen! Warum Du nicht Webdesigner:in werden musst, um Deine Website selbst im Griff zu haben.

Wenn Du selbstständig bist, kennst Du das: Du trägst nicht nur einen Hut, Du trägst einen ganzen Hutständer. Du bist neben Deinem eigentlichen Job auch noch Buchhalter:in, Marketingdienstleister:in, Vertriebler:in, Kundenservicebeauftragte:r und ganz nebenbei die Person, die den Drucker anbrüllt, wenn der mal wieder streikt. Eierlegende Wollmilchsau trifft es damit ziemlich gut. Du kümmerst Dich um alles selbst (frei nach dem Motto, selbst ist die Frau / der Mann). Und irgendwo auf diesem Hutständer hängt auch noch der hier: Webdesigner:in Deiner eigenen Website.

Aber musst Du Dir wirklich in jedem einzelnen Bereich das komplette Wissen selbst draufschaffen? Oder wäre es nicht deutlich schlauer, Dir genau da Unterstützung zu holen, wo sie Dich schneller ans Ziel bringt?

Und weil wir gerade dabei sind, hier die vielleicht unbequemste Frage von allen: Wie sinnvoll ist es eigentlich, sich Webdesign anzueignen, wenn Du damit am Ende genau eine einzige Website baust – nämlich Deine eigene – und dieses ganze Wissen danach nie wieder so umfänglich einsetzt? Du bist schließlich Coach, Berater:in oder Dienstleister:in in einem völlig anderen Feld. Also, warum willst Du obendrein noch Webdesigner:in werden?

Woher kommt der Glaubenssatz „Ich muss meine Website selbst bauen können“?

Ich glaube (haha, Glaubenssatz), diese Einstellung fußt auf zwei Ansätzen:

Die erste ist eine gute Portion gesunde Selbstständigkeit. Viele von uns sind mit dem Grundsatz groß geworden, dass man sich nicht abhängig macht, niemandem zur Last fällt und Dinge am besten selbst regelt. In den ersten Jahren im eigenen Business wird daraus schnell eine Notwendigkeit, weil das Budget knapp ist und man ohnehin fast alles selbst stemmt. Was als Sparsamkeit beginnt, verfestigt sich mit der Zeit zu einer Haltung: Das mache ich selbst (ergänze gerne wahlweise um „weil dann spare ich Geld“, „weil dann wird es zeitig gemacht“, „weil dann wird es zu meiner Zufriedenheit erledigt“, …).

Der zweite Ansatz ist ein Versprechen, das uns spätestens seit Corona regelmäßig begegnet: Heute kann doch wirklich jeder und seine Mutter mit ein paar Klicks die eigene Website bauen. Baukästen, Templates, Drag and Drop, und seit Neuestem auch die KI, die in drei Minuten eine komplette Seite aus dem Nichts zaubert. Einfach großartig, oder? Ist es auch, bis zu dem Moment, in dem man etwas ändern will.

Denn dann steht man vor einer Website, die die künstliche Intelligenz gebaut hat, und hat keinen blassen Schimmer, warum was wo ist. Die KI hat fleißig geliefert, aber sie hat nicht verraten, wie das Konstrukt unter der Haube eigentlich funktioniert. Man will nur schnell eine Überschrift austauschen und reißt versehentlich das halbe Layout ein. Herzlichen Glückwunsch, das ist keine Unabhängigkeit; das ist eine Blackbox, die zufällig auf dem Server liegt.

Der Wunsch nach Unabhängigkeit dahinter ist absolut berechtigt (I feel ya!). Nur die Schlussfolgerung daraus, Du müsstest alles selbst bauen können, ist meiner Meinung nach ein Trugschluss.

Warum ist dieser Glaubenssatz hinderlich?

Zu mir kommen primär die, die längst wissen, dass sie sich mit ihrer Website nicht selbst herumschlagen wollen. Aber wenn ich so durch meine Onlinebusiness Bubble scrolle, durch Social Media und einschlägige Facebook Gruppen, sehe überall Selbstständige, die sich mit ihrer Website abmühen, bis der Arzt kommt. Und dazu noch mehr Leute, die ihnen einreden, sie müssten das alles selbst können.

Das Problem an diesem Glaubenssatz ist, dass er fast zwangsläufig ins Tutorialnirvana führt (smells like DIY spirit …). Man eignet sich mühsam Halbwissen an, baut eine Seite zusammen, die irgendwie funktioniert, aber nie so richtig, und ist am Ende weniger frei als vorher.

Dann passiert schnell Folgendes: Die Website geht monatelang nicht online, weil sie „noch nicht fertig fertig“ ist. Die Zeit, die eigentlich in den Verkauf des eigenen Angebots gehört, versickert im Erlernen fremder Technik. Und man ist immer noch nicht sichtbar, dafür aber maximal frustriert, weil man an einer Aufgabe scheitert, die gar nicht die eigene ist.

Und aua, jetzt tut’s weh: Der Satz, der Dich unabhängig machen soll, macht Dich in der Praxis oft abhängiger. Nur eben von der nächsten Googlesuche oder dem nächsten Clinch mit Claude & Co, wenn wieder etwas klemmt, statt von einem Menschen, der Dir tatsächlich helfen könnte.

Und bevor wieder Kommentare eintrudeln à la „Klar, dass Du das behauptest, Du bist schließlich Webdesignerin und verdienst damit Dein Geld“: Ich feiere jede Person, die sich das zutraut, die richtig Lust auf die Technik hat und sich da mit Freude reinfuchst. All Power to the People ✊ Wenn Du beim Basteln an der eigenen Website aufblühst, dann leg los, dieser Artikel ist nicht für Dich. Ich rede von den anderen. Von denen, die es sich aufhalsen, weil sie glauben, sie müssten, obwohl sie viel lieber ihr eigentliches Business machen würden.

Die Wahrheit über das Selbermachen

„Ich muss meine Website selbst bauen können“ wirft zwei völlig verschiedene Dinge in einen Topf.

Das eine ist, eine Website von Grund auf zu konzipieren, zu gestalten und technisch aufzusetzen. Das ist ein Handwerk, in dem man über Jahre Erfahrung sammelt und das im besten Fall jeden Tag ausübt. Das andere ist, Deine Website zu verstehen, Inhalte zu pflegen und selbst weiterzuentwickeln. Und nur das brauchst Du wirklich, um unabhängig zu sein.

Denk kurz an Dein Auto. Du musst keinen Motor bauen können, um unabhängig mobil zu sein. Du musst tanken, losfahren und einschätzen können, wann etwas in die Werkstatt gehört. Genauso ist es mit Deiner Website. Steuern können und vielleicht mal einen Reifen wechseln ist das Ziel, nicht selbst zusammenschrauben.

Wie Du genau dahin kommst, ohne Dich in der Technik zu verlieren, dazu komme ich gleich. Erst nochmal ein Schwenk aus meinem Business:

Was Done with you Projekte mir gezeigt haben

Die Idee hinter einer „Done with you“ Website: Ich nehme Dich an die Hand und leite Dich an. Du sitzt selbst an der Umsetzung, ich erkläre Dir das Warum hinter jeder Entscheidung, gebe Tipps zu Design und Nutzer:innenführung und passe auf, dass am Ende etwas Professionelles dabei herauskommt.

Ich liebe es, mein Wissen weiterzugeben. Am liebsten würde ich alle Selbstständige zu angehenden Webdesigner:innen ausbilden. Nur muss ich mich selbst dabei mit einer unschönen Wahrheit langsam anfreunden: Das ist wahnsinnig zeitintensiv. Nicht, weil man sich das Handwerk als Laie nicht aneignen könnte, sondern weil so unfassbar viel dranhängt, das auf den ersten Blick niemand sieht.

Es geht nämlich nicht nur darum, welchen Knopf man wo drückt, sondern um Aufbau, Nutzer:innenführung, Ladezeit, Barrierefreiheit und ein ganzes Bündel an Best Practices, die darüber entscheiden, ob eine Seite professionell wirkt oder eben doch ein bisschen hemdsärmelig (no hate). Diese Entscheidungen treffe ich beim Bauen fast automatisch, weil ich sie schon hundertfach getroffen habe. Wer sich nur ab und zu mit Webdesign beschäftigt, kann diese Erfahrung gar nicht mitbringen.

Statt einfach loszulegen und eine schlüsselfertige Website zu übergeben, halte ich also ständig an, erkläre, warte, korrigiere und erkläre nochmal. Streng genommen müsste „Done with you“ deshalb mindestens doppelt so teuer sein wie „Done for you“ 😂 Aber es zeigt, wie viel Arbeit wirklich in einer Website steckt, sobald man sie nicht nur anklickt, sondern versteht.

Warum ich das Bauen abnehme und Dir das Steuer trotzdem lasse

Ich bin der festen Überzeugung, dass Unabhängigkeit nicht dadurch entsteht, dass Du alles selbst machst. Sie entsteht viel mehr dadurch, dass Du verstehst, was Du hast, und selbst entscheidest, wie viel Du davon in die eigene Hand nimmst.

Ich baue Dir Deine Website professionell und strategisch auf, so dass sie von Anfang an als Marketingtool funktioniert. Das bringt Dich deutlich schneller ans Ziel, als wenn Du Dir alles selbst zusammensuchst. Aber ich lasse Dich danach nicht damit allein. Ich zeige Dir, wie Du neue Inhalte veröffentlichst, alte aktualisierst und Deine Seite Stück für Stück erweiterst. So hast Du am Ende genau das, worum es eigentlich geht, nämlich die Kontrolle.

Und wenn Dich das Technische schlicht nicht interessiert und Du Deine Energie lieber komplett in Dein Business steckst? Auch völlig in Ordnung. Dafür gibt es meine Websitebetreuung, damit sich jemand kümmert, ohne dass Du das Gefühl haben musst, die Kontrolle abzugeben. Denn Unabhängigkeit heißt eben auch, wählen zu dürfen, was Du selbst machst und was nicht. Das ist die Art von Unabhängigkeit, die diesen Namen auch verdient 💪

Lust auf eine Website, die Dir gehört und trotzdem professionell ist?

Am Ende läuft alles auf zwei Fragen hinaus, die Du nur sauber voneinander trennen musst: Wer baut Deine Website? Und wer steuert sie danach? Das Erste darfst Du getrost abgeben, das Zweite behältst Du. Wie viel Du davon selbst in die Hand nimmst, entscheidest Du ganz allein. Da gibt es kein richtig oder falsch, nur das, was zu Dir und Deinem Business passt.

Deine Website nicht selbst bauen zu wollen, ist kein Eingeständnis, dass Du zu unfähig dafür bist, sondern eine völlig legitime unternehmerische Entscheidung. Und wenn Du eine Seite willst, die für Dich arbeitet, Dir dafür aber nicht erst monatelang fremdes Handwerk beibringen möchtest, dann hol Dir einfach jemanden dazu, der beides kann: Bauen und Dich anschließend so einarbeiten, dass Du nie wieder hilflos vor Deiner eigenen Seite sitzt (bye-bye Technik Kungfu).

Genau diese Kombination aus professionellem Aufbau und anschließender Selbstständigkeit (ich nenne es gerne Hilfe zur Selbsthilfe) ist das, was ich für und mit meinen Kund:innen erreichen möchte. Und ja, that’s voll my jam. Ich baue Dir Deine Website, richte sie von Anfang an als Marketingtool aus und zeige Dir danach, wie Du sie selbst pflegst und erweiterst. So kommst Du schneller ans Ziel und behältst trotzdem die volle Kontrolle. Lass uns in einem kostenlosen Kennenlerngespräch herausfinden, ob wir zusammenpassen. Ich freue mich auf Dich 😊

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