Die häufigsten Fehler beim online Adventskalender – und wie Du sie vermeidest

Zu spät angefangen, keine Anmeldungen oder kein Plan für danach? Die 10 häufigsten Fehler beim online Adventskalender und wie Du sie gekonnt vermeidest.

Ein online Adventskalender ist eine dieser Ideen, bei denen man im Oktober noch voller Vorfreude „Chakka, das mache ich! 💪„ ruft – und im November dann schon gehörig vor sich hin flucht. Meistens liegt das gar nicht am Kalender selbst, sondern an ein paar typischen Stolperfallen, die sich mit etwas Weitsicht locker umgehen lassen.

Die gute Nachricht vorweg: Zu fast jedem Fehler gibt es ein einfaches Gegenmittel – und einen passenden Beitrag aus meiner Adventskalenderreihe, der Dir zeigt, wie es besser geht.

Inhalt

Die häufigsten Fehler beim Online-Adventskalender

Fehler 1: Du fängst zu spät an

Der Klassiker unter den Klassikern. Ein Kalender mit 24 Türchen ist ein volles Contentprojekt, kein Nachmittagsprojekt. Wer erst Ende November loslegt, produziert die letzten Türchen entweder im vollen Weihnachtsstress oder eben gar nicht.

Erstell‘ Dir einen Zeitplan, mit dem Du Deinen Kalender Schritt für Schritt strategisch umsetzt und dabei den Überblick behältst. Wann Du sinnvollerweise was erledigst, habe ich Dir im ultimativen Adventskalenderzeitplan Woche für Woche aufgeschrieben (Beitrag folgt).

Fehler 2: Du legst ohne klares Ziel los

„Ich mach das einfach mal“ ist ein netter Start, aber ein schlechter Plan. Wenn Du nicht weißt, ob es Dir um mehr Sichtbarkeit, um Kund:innenbindung, um neue Kontakte oder um Umsatz geht, kannst Du hinterher auch nicht sagen, ob sich die ganze Mühe gelohnt hat.

Überlege Dir also im Vorfeld, was Du mit Deinem Adventskalender konkret erreichen willst. Warum sich ein Kalender überhaupt lohnt und welche Ziele er erfüllen kann, liest Du in den guten Gründen für Deinen online Adventskalender.

Fehler 3: Dein Thema ist zu breit

24 zusammengewürfelte Tipps fühlen sich schnell beliebig an. Ein klares Leitthema dagegen macht den Unterschied zwischen „joar, ist ganz nett“ und „boah, DAS will ich jeden Morgen öffnen“. Es gibt Deinem Kalender einen roten Faden und Dir gleich noch die Sicherheit, dass Dir nach Tag 7 nicht die Ideen ausgehen.

Wie Du das passende Thema findest, zeige ich Dir Schritt für Schritt im Beitrag So findest Du das Thema für Deinen digitalen Adventskalender.

Fehler 4: Du packst die Türchen zu voll

Gut gemeint ist hier das Gegenteil von gut gemacht. In der Vorweihnachtszeit hat niemand eine ganze Stunde Zeit, um ein einziges Türchen durchzuarbeiten. Wenn Deine Häppchen zu groß werden, steigen die Leute aus.

Halte die Portionen klein und konsumierbar, lieber ein knackiger Impuls pro Tag als ein kompletter Onlinekurs hinter jeder Klappe 😉

Fehler 5: Du baust keine Anmeldung ein

Wer seinen Kalender einfach offen ins Netz stellt, verschenkt den größten Businessnutzen: Neue Kontakte für die eigene Liste. Ohne Anmeldung öffnen zwar viele die Türchen, aber nach dem 24. Dezember bleibt Dir nichts davon.

Mit einem sauberen Opt-in machst Du aus Türchenöffner:innen echte Kontakte, mit denen Du im neuen Jahr weiterarbeiten kannst. Wie das technisch funktioniert, zeige ich Dir im Beitrag zur Leadgenerierung über den Kalender (Beitrag folgt).

Fehler 6: Du setzt alles auf einen fremden Kanal

Ein Kalender rein auf Social Media ist verlockend, aber riskant. Du bist dem Algorithmus ausgeliefert, und die Kontakte, die Du gewinnst, gehören nicht Dir, sondern der Plattform.

Wäge Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen ab und entscheide Dich für den Kanal, der Dir am besten liegt. *Hüstel* Ich finde ja, die Kombination aus eigener Website und Newsletter gibt Dir am meisten Kontrolle 😉 Welcher Kanal zu Dir passt und wo die Vor- und Nachteile liegen, klärst Du im Beitrag So findest Du den passenden Kanal (Beitrag folgt).

Fehler 7: Du testest die Technik nicht

Türchen, die zu früh aufgehen, tote Links, eine Automatisierung, die ausgerechnet am 1. Dezember streikt: Nichts davon musst Du live erleben.

Ein Testlauf mit vorgestelltem Datum zeigt Dir vorher, ob alles läuft.

Welche Seiten Du dafür überhaupt brauchst und wie sie zusammenspielen, liest Du in Welche Seiten brauchst Du? (Beitrag folgt) – und wer die zeitgesteuerte Freischaltung von Grund auf einrichten möchte, dem hilft bald mein Kurs dazu (Warteliste folgt).

Fehler 8: Du produzierst alles live

Jeden Tag spontan ein Türchen zu basteln klingt charmant, bedeutet aber 24 Tage Dauerstress und ein echtes Risiko für Lücken. Vorproduzieren ist der entspannteste Teil des ganzen Projekts: Wenn im Dezember alles fertig in der Schublade liegt, kannst Du die Adventszeit sogar selbst genießen.

Auch dafür findest Du den passenden Rhythmus im Adventskalenderzeitplan (Beitrag folgt).

Fehler 9: Du bewirbst zu spät oder zu selten

Wer erst kurz vor dem 1. Dezember zum ersten Mal auf den Kalender hinweist, hat vorher keine Anmeldungen gesammelt. Und eine einzige Ankündigung reicht nicht, die geht im Dezembertrubel gnadenlos unter.

Plane die Bewerbung früh und wiederhole sie ruhig mehrmals über verschiedene Kanäle. Wie Du dabei vorgehst, ohne zu nerven, zeige ich Dir in den Adventskalenderpromotiontipps (Beitrag folgt).

Fehler 10: Du hast keinen Plan für nach dem 24.

Am 24. Dezember ist der Kalender vorbei, aber Deine Arbeit soll ja weiterwirken. Wenn kein Angebot und keine Überleitung folgen, verpuffen die frisch gewonnenen Kontakte einfach. Und wer nicht auswertet, welche Türchen besonders gut liefen, verschenkt wertvolle Erkenntnisse fürs nächste Jahr.

Nach dem Kalender folgt die Auswertung und im besten Fall auch ein Folgeangebot. Wie Du Deinen Kalender als sanftes Verkaufsinstrument nutzt und den Übergang ins neue Jahr gestaltest, liest Du im Beitrag zum Kalender als Verkaufsinstrument (Beitrag folgt).

Kurz gesagt: Alles halb so wild

Die meisten Adventskalender scheitern nicht an mangelnder Kreativität, sondern an diesen wenigen, sehr vermeidbaren Stolperfallen. Das Schöne daran: Jeder Fehler hat ein klares Gegenmittel, und für jedes davon findest Du in meiner Adventskalenderreihe einen eigenen Beitrag.

Am besten fängst Du ganz vorne an: Wirf einen Blick in die guten Gründe für Deinen online Adventskalender und arbeite Dich dann in Ruhe durch die Reihe. So umgehst Du die typischen Fehler, bevor sie überhaupt entstehen – und startest entspannt in Deine Adventskalender-Planung.

Hast Du schon mal einen Adventskalender gemacht? Und, welcher dieser Fehler ist Dir selbst schon passiert? Verrate es mir gerne in den Kommentaren. Ich muss ja jedes Jahr aufs Neue aufpassen, dass ich nicht Fehler Nr. 4 begehe 🙈

Über mich
Britta Just lacht in die Kamera.
Hi, ich bin Britta 🖐️

Hier teile ich meine besten Strategien für erfolgreiches Marketing mit Fokus auf Online und praxiserprobte Tipps, die Dein Business voranbringen. Denn nur was gesehen wird, wird gekauft!

Aktuelles
Das eBook "Linkbaum auf der eigenen Website" als Mock-up.
Linkbaum auf der eigenen Website

Hol Dir mein eBook „Linkbaum auf der eigenen Website“ mit Infos und Tipps rund um das Thema Linkbaum 👇

Weitere Artikel
24 Türchen, null Ideen? Kein Grund zur Panik: Hier findest Du das perfekte Thema für Deinen Adventskalender – inklusive Beispielen und KI-Prompt als Abkürzung.
Warum sich ein online Advents­kalender für Dein Business lohnt: Mehr Sichtbarkeit, echte Kund:innen­bindung und Content fürs ganze Jahr. 11 gute Gründe zum Loslegen.
Eine professionelle Website ist nicht der erste Schritt in der Selbstständigkeit. Warum ich manchen davon abrate und wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
Klasse statt Masse: Warum weniger Abonnenten manchmal mehr sind. Was Newsletterlistenhygiene ist, wie sie funktioniert und wie sie Deine Öffnungsraten steigert.
Ich erkläre Dir die etwas anderen Onlinebegriffe – kurz & humorvoll: Was es mit diesen auf sich hat und warum Du sie kennen solltest.
Sommer, Sonne, Reisezeit 🏖️ Urlaub machen als Selbstständige:r – meine Tipps, wie Du mit etwas Planung ohne schlechtes Gewissen abschalten & genießen kannst 🌴

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert